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Eine wirksame schmerztherapie ist nie eindimensional

Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
G e r m a n P a i n A s s o c i a t i o n · S o c i é t é A l l e m a n d e d e l a D o u l e u r „Eine wirksame Schmerztherapie ist nie eindimensional“
Ein Gespräch mit Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen,Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Die zehnten Südwestdeutschen Schmerztage stehen
unter dem Motto „Alte Glaubenssätze – neues Wissen“.
Auf welchen Gebieten hat neues Wissen die alten
Vorstellungen verdrängt?

Ein Beispiel ist zunächst unser Wissen darüber, wieSchmerz überhaupt entsteht und wie Schmerz chronisch wird. Auf diesem Gebiet haben wir früher nur sehr weniggewusst. Wir dachten, dass die wiederholte Information,also ständig wiederkehrende Schmerzreize, die in dasGehirn einströmen, genügen, damit es zur Chronifi z ierung kommt. Heute wissen wir, dass das Gehirn viele Dr. med. Gerhard H.H. Müller-
Steuerfunktionen hat, die in der Lage sind, die Schwefe, Präsident der Deutschen
Schmerzverarbeitung zu beeinflussen. Das Gehirn ent- Gesellschaft für Schmerztherapie.
scheidet also mit darüber, ob Schmerz chronisch wird oder nicht. Dies eröffnet ganz neue Therapieansätze.
Schmerzimpulse gelangen nicht über eine Einbahn straße ins Gehirn, sondern sie haben Gegenverkehr, nämlich schmerzhemmendeImpulse vom Gehirn. Dies machen wir uns bei den modernen komplexenTherapieansätzen zu Nutze. Wie sehen diese neuen Konzepte aus?
In der Schmerztherapie hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Wir wissen heute,dass eine effiziente Schmerztherapie nie eindimensional sein kann. Sie muss den gan- zen Menschen behandeln, sie muss die körperlichen Aspekte berücksichtigen aberauch das soziale Umfeld. Und sie muss die Seele erfassen und mit behandeln. Nur durch diese komplexen Therapiekonzepte, die alle diese Aspekte einbeziehen, habenwir langfristig wirklich Aussicht auf Erfolg und bringen Patienten wiederLebensqualität, Arbeitsfähigkeit und auch Freude am Leben. Gibt es auch neues Wissen über Schmerzmedikamente?
Wir haben früher die guten alten Entzündungshemmer vom Typ Acetylsalicylsäure undderen Abkömmlinge, die sogenannten Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), für Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. · ProScience Communications GmbH · Barbara Ritzert · Fon: 08157 9397-0 · Mail: ritzert@proscience-com.de Dr. Gerhard Müller-Schwefe Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
(DGS) Schillerplatz 8/1 · 73033 Göppingen Fon: 07161 976476 · gp@dgschmerztherapie.de harmlose Medikamente gehalten, die man in jedem Lebensalter und in jederLebenslage nehmen kann. Der Schock nach Vioxx, einem Vertreter der moder-nen Cox-2-Hemmer, der wegen unerwünschter Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem vor drei Jahren vom Markt genommen wurde, hat dieseGlaubenssätze zunächst noch verstärkt. Heute wissen wir, dass die alten NSARnur sehr viel schlechter untersucht waren als die neuen Coxibe und dass manalle entzündungshemmenden Medikamente nur kurzfristig und in der niedrigstmöglichen Dosierung geben sollte und nur dann, wenn Entzündungen vorlie-gen. Auch im Bereich der Nervenschmerzen wurden viele Glaubenssätze über Bordgeworfen. Hier galten die alten sogenannten trizyklischen Antidepressiva alsdie wirksamsten Substanzen überhaupt. Heute setzen wir Substanzen wieDuloxetin ein oder Pregabalin. Das sind völlig neue Konzepte.
Was tut sich in der Migränetherapie?
Die Migränetherapie steckt in der Klemme. Wir haben für die meisten Patientenzwar wirksame Basistherapien, also Medikamente zur Vorbeugung wieBetablocker oder Kalziumantagonisten, und wir haben für die Akutbehandlungvon Migräneattacken die Triptane. Aber Triptane wirken nicht bei allenPatienten. Rund 30 Prozent der Betroffenen helfen diese Medikamente nicht.
Wir setzen darum Hoffnung in einen neuen Therapieansatz. Es gibt eineSubstanz, die das Proteinprodukt des sogenannten Calcitonin-Gens blockiert,das bei der Migräne eine Rolle spielt. Dieser Antagonist scheint Migräneanfällehoch wirksam unterdrücken zu können. Allerdings befinden sich solcheSubstanzen derzeit noch in der klinischen Prüfung und sind daher noch nichtverfügbar.
Auch das sogenannte Who-Stufenschema, das ursprünglich für die Therapie
des Krebsschmerzes entwickelt wurde, wird bei anderen Schmerzarten
umgedreht.

Das Who-Stufenschema orientiert sich an der Schmerzstärke. Ein leichterSchmerz wird ihm zufolge mit einfachen Schmerzmitteln behandelt, auf derStufe zwei werden stärkere Medikamente, etwa schwach wirksame Opioide,eingesetzt und bei starken Schmerzen entsprechend starke Opioide. Wir verstehen Schmerzen heute viel besser und versuchen deshalb, dieTherapie an den Schmerz-Mechanismen zu orientieren. Entsprechend diesesneuen Konzeptes setzen wir, wenn nötig, als erstes Medikament sofort einOpioid ein, wenn die Schmerzen opioidsensibel sind, d.h., wenn wir wissen,dass sie auf Opioide reagieren. In solchen Fällen macht es keinen Sinn,Entzündungshemmer zu verordnen, die ja nur so kurz und niedrig dosiert wiemöglich und nur bei entzündlichen Veränderungen gegeben werden sollen. Bedeutsam wird dies etwa bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie derArthrose. Die betroffenen Patienten haben in aller Regel nicht primär perma-nent entzündliche Veränderungen, sondern ein chronifiziertes Schmerzsyndrom aufgrund der massiven Strukturveränderungen in ihrenGelenken, die bei Belastung weh tun. Bei entzündlichen Schüben behandeln wirzwar immer noch mit Entzündungshemmern, doch wir geben diese nicht mehr alsLangzeit-Therapie. Hier kommen sicher sehr viel eher Opioide zum Einsatz. Dasgleiche gilt auch für Rückenschmerzen. Entzündliche Veränderungen spielen beiRückenschmerzen in den meisten Fällen kein Rolle, sondern etwaMuskelverspannungen und komplexe Chronifizierungsprozesse. Dann sind eherOpioide sinnvoll oder auch Substanzen die antichronifizierend und muskelrelaxie-rend wirken wie etwa Flupiritin.

Source: http://www.schmerztag.eu/Schmerztag_2007/presse/2007_09_26_Schmerztag_Goeppingen.pdf

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