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Sei

Inhaltsverzeichnis
Waschmittel
. 3
Kosmetik. 4
Massageöl zum selber machen. 4 Sonnenöl. 5 Duschbad. 5 Seifenkraut für die gründliche Reinigung . 6 Creme mit Kakaobutter, Jojobaöl und destil iertem Wasser . 7 Vermischt mit Öl: Beispiel-Rezept: Bodybutter aus Sheabutter. 8 Reinigungsmilch. 9 Wissen. 10
Basisöle und Mazerate . 10 Trägeröle/Basisöle für Creme und Seife. 12 Distelöl (Safloröl) Carthamus Tinctorius. 13 Rapsöl brassica campestris, brassica napus . 19 Sheabutter (Karité) Butyrospermum Parki . 20 Adressen. 29


Waschmittel
Urinstein
Essig-Essenz (Vorsicht, extrem ätzend), ein paar Esslöffel und 2 Pkg. Backpulver dazu, über Nacht
einwirken lassen, solange wiederholen, bis alles aufgelöst ist. Und in den Spülkasten öfters mal
Gebissreinigungstabletten.
Mit Salzsäure wäre ich vorsichtig, ist sehr giftig und tut der Umwelt nicht gut.
Allzweckreiniger
Fül en Sie etwa einen EL Wasch- oder Speisesoda in eine leere Sprühflasche. Soda bekommen Sie in
der Apotheke oder in der Drogerie. Nun fügen Sie 1 Liter heißes Wasser hinzu. Zum Schluss geben
Sie noch je 1 EL Zitronensaft, Essig und Teebaumöl hinzu. Mit diesem selbst hergestellten Putzmittel
können Sie im Prinzip alles reinigen. Besonders gut eignet sich dieser Al zweckreiniger für Küche und
Bad.
Spülmittel
Auch ein Putzmittel für das Geschirrreinigen ist leicht selber herzustellen. Nehmen Sie 500ml heißes
Wasser, 80ml flüssige Seife und 1 TL Speisesoda und fül en Sie diese Zutaten in eine leere
Spülmittelflasche. Nehmen Sie 500ml heißes Wasser, 80ml flüssige Seife und 1 TL Speisesoda und
fül en Sie diese Zutaten in eine leere Spülmittelflasche.
Glasreiniger
Einen äußerst kostengünstigen Reiniger für Fenster und andere Glasflächen können Sie selber
herstellen, indem Sie eine leere Sprühflasche mit Wasser und Spülmittel füllen. Auf einen Liter Wasser
nehmen Sie dabei lediglich einen kleinen Spritzer Spülmittel.
Scheuermilch
Auch Scheuermittel können Sie selber herstellen. Für dieses Putzmittel geben Sie 2 EL Natron, etwas
Zitronensaft, 2 EL Salz und flüssige Schmierseife in eine Flasche. Den Rest mit Wasser auffül en.
Fensterreiniger
Fül en Sie eine leere Sprühflasche mit Wasser und destil iertem Wasser. Das Verhältnis sol te 1:1
betragen. Alternativ können Sie anstelle des Salmiakgeistes auch Zitrone und Essig zur Herstel ung
des Putzmittels verwenden.
Waschmittel selber machen
Zubehör:

- 1 leere Flasche für ca. 1,5 L
- 15 gr Kernseife: „Savon de Marseille“ oder Aleppo Seife, es ist fast alles das selbe
- 2 EL Kristal Soda
- 1 L Wasser
- 1 Trichter
- Schneebesen
- Ätherisches Öl (bei Bedarf)
Wichtig: Die Kernseife muss eine „echte“ Kernseife sein. Auf dem Markt findet man al es und gar
nichts, obwohl immer Kernseife drauf steht. Aber manche enthalten EDTA – super
Umweltverschmutzer und ganz schlecht für unsere Erde – und viele andere Chemikalien. Ich
bevorzuge Kernseife aus dem Bioladen – von Klar oder Sonett. Die kosten ca. 1 Euro für 100 gr. Bei
Biotiful zu finden: Geriebene Alepposeife

Tipp: Wenn die Seife Glyzerin enthält, sollte man dieses Waschmittel nicht für waschbare Windel
und Babyunterwäsche verwenden.
Aleppo Seife ist besonders für Al ergiker gut verträglich, ist aber auch teurer. Auf die „Savon de
Marseil e“ muss 72% stehen. Das bedeutet, dass die Seife 72% Olivenöl enthält.
Rezept für 1 Liter:
- 15 gr Seife reiben - 340 ml Wasser kochen lassen - Die geriebene Seife in eine Schüssel geben, das heiße Wasser darüber gießen, dann 2 EL Kristall Soda dazu und al es mit dem Schneebesen umrühren - 1 Stunde in Ruhe lassen - 340 ml Wasser kochen lassen, dann im Schüssel gießen und wieder mal umrühren. Wenn eine kleine Prise Duft erwünscht ist, 10 Tropfen von einem ätherischen Öl dazugeben - Wie ihr schnel bemerken werdet, wird al es bald fest. Am nächsten Tag wieder mal 340 ml Wasser kochen lassen und wieder in die Schüssel gießen und mit dem Schneebesen umrühren. - Das selbstgemachte Waschmittel mithilfe eines Trichters in die Flasche füllen. 2 dl pro Waschgang verwenden. Es wäscht super und riecht gut. Vor der Anwendung immer gut schütteln. Wer weiterhin umweltschädliche und überteuerte Waschmittel im Supermarkt kauft, den verstehe ich nicht!! Mehr dazu: http://biotiful.at/blog/2009/11/waschmittel-mit-seife-selbst-machen/#ixzz1ecVPfsEh Kosmetik
Massageöl zum selber machen
Rezept Massage - und Körperöl Mischen Sie 10-25 Tropfen ätherisches Öl auf 100ml Basisöl oder pflanzliche Körperöle. Fertige Rezepte mit ätherischen Ölmischungen Die angegebene Menge an ätherischen Ölen wird in ungefähr 100 Milliliter eines neutralen Massageöles (Basis-Massageöl) oder eines neutralen pflanzlichen Körperöles gelöst. BEISPIEL: Zur Entspannung auf 100ml Pflanzenöl 30 Tr. Geranie, 12 Tr. Lavendel, 6 Tr. Majoran, 8 Tr. Ylang-Ylang Ätherische Öle nie unverdünnt (bis auf wenige Ausnahmen) auf die Haut auftragen Sonnenöl
75 ml Sesamöl 25 ml Weizenkeimöl 4-8 Tropfen ätherisches Öl oder: 65 ml Sesamöl 10 ml Weizenkeimöl 25 ml Kokosöl 4-8 Tropfen ätherisches Öl Nicht so wirksam wie gekaufte Produkte. Trägeröle auf 60°C erhitzen und vermischen. Abkühlen auf 30°C und dann ätherische Öle zugeben. Duschbad
100 g Schmierseife
10 g Bienenhonig
10 ml Obstessig
200 ml Wasser
20 Tropfen ätherisches Öl
oder:
100 g Schmierseife
10 g Bienenhonig
10 ml Obstessig
100 ml Wasser
100 ml neutrales Trägeröl
20 Tropfen ätherisches Öl
Wasser auf 60 °C erhitzen und unter Rühren die Schmierseife und den Honig auflösen. Wird auch
Pflanzenöl verwendet, dann dieses ebenfal s unter Rühren hinzufügen. Zum Schluss den Essig. Ist die
Mischung auf 30 °C gekühlt dann die ätherischen Öle zugeben.
Beim 2 Rezeptur vor gebrauch Schütteln.
Rasierseife

250 ml Hydrolat
50 g Schmierseife
1 Teelöffel Honig
5 Tropfen ätherisches Öl
Wasser auf 60 °C erhitzen und unter Rühren die Schmierseife. Ist die Mischung handwarm, dann
Honig und ätherisches Öl zugeben.
Zum Rasieren einen Teelöffel der Mischung mit Wasser schaumig schlagen.
Shampoos selbst hergestellt
Haarshampoo
100 ml Wasser oder Hydrolat 40 g Schmierseife 7 ml Alkohol (96 %vol) 25 Tropfen ätherisches Öl Wasser/Hydrolat auf 60 °C erhitzen. Schmierseife darin auflösen und anschließend den Alkohol. Zufügen. Ist die Mischung auf 30 °C gekühlt dann die ätherischen Öle zugeben. Seifenkraut für die gründliche Reinigung
Seifenkraut trägt seinen Namen, weil sich beim Kochen dieser Pflanze ein seifiger Schaum bildet. Dieses Shampoo reinigt auf milde Weise und befreit dennoch gründlich das Haar von Rückständen aus Pflege- oder Styling-Produkten. Geben Sie 100 g Seifenkraut (aus der Apotheke) in 1/2 Liter kochendes Wasser. Kochen Sie das Ganze so lange, bis etwa die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. Fül en Sie das Shampoo abgekühlt in eine Flasche. Der Inhalt reicht für mehrere Anwendungen. Shampoo für trockenes Haar
Mischen Sie eine halbe Tasse Buttermilch mit einer Tasse Kamil entee und einem EL Waschen Sie Ihre Haare gründlich damit. Spülen Sie das Shampoo gründlich wieder aus. Shampoo für mehr Glanz
Wenn die Haare stumpf und struppig aussehen: Mischen Sie 1 EL Bier mit einem Eigelb und einem milden Shampoo zusammen. Waschen Lassen Sie das Shampoo 5 Min. einwirken. Spülen Sie das Shampoo dann gründlich aus. Kur-Spülung für fettiges Haar
Übergießen Sie eine Handvol getrockneter Brennnesseln mit 1/4 Liter heißen Obstessig. Gießen Sie die Kur-Spülung nach dem Haarewaschen einfach übers Haar (nicht ausspülen!). Kur-Spülung für feines Haar
Übergießen Sie eine Handvol getrockneter Pfirsichblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser. Lassen Sie die Flüssigkeit abkühlen, filtern Sie dann die Blätter heraus. Gießen Sie die Pfirsich-Spülung nach dem Haarewaschen einfach über die Haare (nicht Kur-Spülung für strohiges Haar
Verrühren Sie 1/2 Liter warmes Wasser mit 2 EL Honig und einem TL Glyzerin. Gießen Sie die Kur-Spülung nach dem Haarewaschen einfach über die Haare (nicht Creme mit Kakaobutter, Jojobaöl und destilliertem Wasser

Zutaten:
15 Gramm Kakaobutter
10 Gramm Lamecreme oder Bienenwachs
100 ml Jojobaöl (*1)
40 ml Destilliertes Wasser (*2)
2 Tropfen Ätherisches Öl (nach Belieben)
*1). Jojobaöl kann man problemlos durch andere Öle oder Ölauszüge von Kräutern ersetzen.
*2). Man kann destil iertes Wasser auch durch Kräutertee ersetzen, al erdings wird die Creme dann
anfäl iger für Keime und ist noch weniger haltbar.
Zubereitung:
Du brauchst: 2 feuerfeste Bechergläser, z.B. sehr gut gereinigte alte
Marmeladen- oder Honiggläser, einen breiteren flachen Topf,
in dem die Gläser nebeneinander gut Platz haben ohne sich zu
berühren und einen Glas- oder Holzstab zum Rühren
Den Topf etwa 2-3 Finger breit hoch mit Wasser fül en, dient als
Wasserbad.
Kakaobutter, Lamecreme/Bienenwachs und Jojobaöl in eines der
sauberen, feuerfesten Gläser geben und ins Wasserbad stellen. Das
destil ierte Wasser ins andere Glas geben und ebenfalls ins
Wasserbad stellen. Nun al es im Wasserbad so lange erhitzen, bis
Kakaobutter und Lamecreme/Bienenwachs gut geschmolzen sind (öfter mal umrühren)
Nun die Gläser aus dem Wasserbad nehmen (Vorsicht! Heiß!) und auf ein feuchtes Geschirrtuch
stel en. Nun das Wasser vorsichtig langsam und unter ständigem Rühren in die Ölmischung rühren, so
lange bis die gewünschte Konsistenz der Creme erreicht ist ( du musst nicht das ganze Wasser
verbrauchen). Weiterrühren, bis das ganze handwarm abgekühlt ist. Nun das ätherische Öl
unterrühren. In ein sauberes Gefäß mit Deckel umfül en und im Kühlschrank aufbewahren.
Das Jojobaöl kann man auch gegen 60 ml Mandelöl + 40 ml Distelöl oder 70 ml Avocadoöl + 30 ml
Olivenöl austauschen
Sehr haltbar ist so eine Creme nicht, es sei denn man gibt Konservierungsstoffe dazu.
Basiscreme mit Bienenwachs
15 gr. Bienenwachs
Bienenwachs im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Vorsichtig Trägeröl hinzufügen. Die Masse unter Rühren auf 30 °C abkühlen lassen. Zum Schluss ätherische Öle hinzufügen Vermischt mit Öl: Beispiel-Rezept: Bodybutter aus Sheabutter
Damit sich die Sheabutter auch ohne vorheriges Erwärmen gut auftragen lässt, kann man sie mit
etwas hochwertigem Öl weicher machen.
Dadurch entsteht dann eine sehr reichhaltige Körperbutter. Gut geeignete Pflanzenöle für diesen Zweck sind beispielsweise: Das Mengenverhältnis hängt von der gewünschten Konsistenz ab, von der üblichen Raumtemperatur und auch vom verwendeten Öl. Ölanteile von 10% bis 50% sind sinnvoll und ergeben feste bis sehr weiche Salben oder Bodybutter. Für den individuel en Bedarf muss man mit dem Ölanteil etwas experimentieren, bis man weiss, welche Ölmenge man bevorzugt. Ein guter Ölanteil für eine geschmeidige Körperbutter liegt bei 20% Öl und 80% Sheabutter. 20% Öl und 80% Sheabutter werden zusammen in ein Gefäss gegeben. Wer einen guten Platz an einer Heizung hat, kann das Gefäss dorthin stel en. Alle anderen stel en das Gefäss in ein warmes Wasserbad, das aber keinesfal s zu heiss werden sollte. Sobald die Sheabutter geschmolzen ist, nimmt man das Gefäss aus dem Wasserbad oder von der Heizung. Die Flüssigkeit wird verrührt, damit sich Öl und Sheabutter gut mischen. Wer will, kann die Flüssigkeit auch mit einem Mixer aufschlagen und so eine Sheabutter-Sahne herstellen. Dann füllt man die fertige Mischung in einen Salbentiegel. Die fertige Bodybutter kann man wahlweise im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur aufbewahren. Im Kühlschrank wird sie fester als bei Zimmertemperatur. Da diese Zubereitung kein Wasser enthält, ist die Haltbarkeit sehr gut. Die Haltbarkeit entspricht der Haltbarkeit des verwendeten Öls, das heisst für die meisten Öle etwa ein Jahr. Mit Jojobaöl hält die Zubereitung noch länger, weil Jojobaöl kaum ranzig wird. Man braucht also kein Konservierungsmittel, um die Bodybutter haltbar zu machen. Um der Bodybutter einen Duft zu verleihen oder um eine zusätzliche Wirkung zu erzielen, kann man ihr in der Abkühlphase einige Tropfen ätherische Öle beigeben. Für eine ausgeprägte Heilwirkung, beispielsweise bei Neurodermitis oder anderen Hautentzündungen, eignen sich folgende ätherische Öle: Einen angenehmen Duft, beispielsweise für die Gesichtspflege oder die Körperpflege, kann man unter anderem folgende ätherische Öle verwenden: Reinigungsmilch
8 g Bienenwachs
10 g Lanolin
100 ml neutrales Trägeröl
100 ml Wasser
10 Tropfen ätherisches Öl
Bienenwachs und Lanolin im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Vorsichtig Trägeröl
hinzufügen. Die Masse unter Rühren auf 30 °C abkühlen lassen. Zum Schluss ätherische Öle
hinzufügen
Baby Wundbalsam:
5 gr Bienenwachs
3 gr Sheabutter
10 ml Olivenöl
10 ml Weizenkeimöl
5 Tropfen Lavel
2 römisches Kamilie
oder
30 gr Sheabutter
1 gr. Kakobutter
20 ml Mandelöl
5 Tropfen Palmarossa
5 Tropfen Thymian
1 Tropfen Rose
Bienenwachs und Sheabutter im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Vorsichtig Trägeröl
hinzufügen. Die Masse unter Rühren auf 30 °C abkühlen lassen. Zum Schluss ätherische Öle
hinzufügen
Gesundheit
2 TL Pfefferminzöl
3 TL Eukalyptus
1 TL Thymian
1 Tasse Olivenöl
20 gr Bienenwachs
Bienenwachs im Wasserbad schmelzen und gut verrühren. Vorsichtig Trägeröl hinzufügen. Die Masse unter Rühren auf 30 °C abkühlen lassen. Zum Schluss ätherische Öle hinzufügen Basisöle und Mazerate
pflegen Ihre Haut abgestimmt auf Ihren Hauttyp.
Eine besonders effektive Wirkung bei der Hautpflege erreichen Sie, wenn die Basisöle
bzw. Mazerate mit den entsprechenden ätherischen Ölen angereichert werden.
Unterschied Basisöle - Mazerate
Basisöle:
100% naturrein Wertvol e Öle aus Früchten, Samen und Nüssen
Mazerate:
Mit Oliven,- oder Sesamöl übergossene und angetrocknete Pflanzenmaterialen. Besonders
wertvol !
Basisöle und Mazerate sind besonders hautfreundlich und reich an
essentiel en Fettsäuren, Lecithin, Vitaminen, Aromastoffen usw.
Basisöle /
Ätherisches Öl Extrakte
Hydrolat
Mazerate
Fettige Haut Aloe Vera
Rose, Sandelholz, Zypresse, Wacholder, Rosmarin, Lavendel Trockene
Avocadoöl, Erdnussöl Jojobaöl Macademianußöl Mandelöl Sheabutter Weizenkeimöl Wildrosenöl Calendulaöl Karottenöl trockene
Mischhaut
Unreine Haut
Empfindliche Aloe Vera
Haselnussöl Mandelöl Sandornöl Sesamöl Wildrosenöl Calendulaöl Johanniskrautöl Reife Haut
Weizenkeimöl, Sheabutter Wildrosenöl Aloe Vera Couperose
Trägeröle/Basisöle für Creme und Seife
Annattoöl Bixa orellana
Ein orangefarbenes Öl - verleiht auch der Seife schon in geringen Mengen einen gelben bis orangen Farbton, die Farbe ist nicht lichtecht und verblasst langsam im Lauf der Monate. Annattoöl stammt aus Brasilien und wird dort schon seit Jahrhunderten zur Haut- und Haarpflege verwendet. Haltbarkeit: 1 - 2 Jahre, in der Tiefkühltruhe länger Inhaltsstoffe: Bixin, Norbixin, Betacaroten Verwendung: Spezialöl, zum Überfetten Anteil an Unverseifbarem: Aprikosenkenöl Prunus armenicae
– besonders geeignet für reife oder empfindliche Haut, pur auch als (Augen-) Makeupentferner zu verwenden. Es ist reich an Enzymen (deswegen gilt es auch als Verjüngungsmittel nehme ich mal an) und wirkt leicht antibakteriel . Generel ist dieses Öl für jeden Hauttyp geeignet, besonders davon profitieren soll trockene, empfindliche Haut die zu frühzeitigen Alterserscheinungen neigt. Haltbarkeit: 6 bis 12 Monate Inhaltsstoffe: ca. 62 % Ölsäure, 28 % Linolsäure, 5,7 % Palmitinsäure, 3 % Stearinsäure, 0,2 % Palmitoleinsäure, 1,1 sonstige Verwendung: zum Überfetten Anteil an Unverseifbarem: 0,3% Avocadoöl Persea Gratissima
Ein grünes, vitaminreiches (A, B, D, E ) Öl das aus dem Fruchtfleisch der Avocadofrucht gewonnen wird. Ich verwende grünes, unraffiniertes Avocadoöl mit einem fruchtigen Geruch und zwar meistens zum Überfetten der Seife. Das Unverseifbare enthält eine beachtliche Menge an Phytosterinen die u. a. für eine gute Aufnahme des Öls durch die Haut sorgen. Kombiniert mit Olivenöl gibt Avocadoöl eine besonders feine Seife, die gerne auch für Babys verwendet wird. Avocadoöl wird von der Haut sehr schnel und gut absorbiert, es ist ein effizientes Trägeröl und durch den weichmachenden Effekt ein ideale Wahl zum Überfetten von Seifen. Avocadoöl gibt einen feinen, cremigen Schaum, wer den Preis nicht fürchet, kann es auch in größeren Mengen verwenden. Haltbarkeit: bis zu 12 Monaten Inhaltsstoffe: ca. 50 % Ölsäure, 20 % Palmitinsäure, 16 % Linolsäure, 10 % Palmitoleinsäure, 1 % Linolensäure, 1 % Stearinsäure Verwendung: als Überfettungsöl oder auch als Basisöl, ca. 3 % - 30 % Anteil an Unverseifbarem: ca. 1 - 2% , rohes Avocadoöl bis zu 6 % Babassuöl Orbignya oleifera
Die stattliche Babassupalme stammt aus Brasilien, aus den fetthaltigen Früchten wird durch Auspressen das Babassuöl gewonnen. Von der Zusammensetzung her ähnelt es mit seinem hohen Gehalt an Laurin- und Myristinsäure dem Kokosnußöl, ebenso wie dieses wurde das Babassuöl schon vor über hundert Jahren zur Seifenherstellung verwendet. Es gibt harte, gut schäumende Seifen. Babassuöl ist weiß bis hel gelb und ist aufgrund seiner Zusammensetzung auch für Shampooseifen gut geeignet - traditonel wird es bei strapaziertem und/oder trockenem Haar verwendet. Für lockeren, reichlichen Schaum, sehr schön auch in Kombination mit Palmkernfett (und Kokos). Haltbarkeit: bis zu 2 Jahren
Inhaltsstoffe: ca. 50 % Laurinsäure, 20 % Myristinsäure, 12 % Ölsäure, 11 % Palmitinsäure, 3,5 %
Stearinsäure, 1,4 % Linolensäure
Verwendung: als schaumforderndes Basisöl
Anteil an Unverseifbarem: bis 11 %
Schmelzpunkt ca. 23 - 30° C
Distelöl (Safloröl) Carthamus Tinctorius
Ein leichtes, hautpflegendes Öl (besonders empfehlenswert für fette Haut und Mischhaut), auch gut für Shampooseifen geeignet. Distelöl gibt allerdings weiche Seife die bei längerer Lagerung zu Fleckenbildung neigt und sol te daher mit Zurückhaltung verwendet werden. Die Blüten dieser Pflanze enthalten auch einen Farbstoff (Carthamin: gelb, rot). Haltbarkeit: 12 Monate
Inhaltsstoffe: 70 - 80% Linolsäure, außerdem Ölsäure, Palmitinsäure, Linolensäure
Verwendung: hauptsächlich zum Überfetten, in kleineren Mengen ev. auch als Basisöl
Anteil an Unverseifbarem: ca. 1 %
Erdnußöl Arachis hypogaea
Ein relativ stabiles Öl, das schon seit über hundert Jahren zur Seifenherstellung verwendet wird. Dieses Öl zieht nur langsam in die Haut ein, in seltenen Fäl en kann Erdnußöl Allergien auslösen. Abgesehen davon ist es für normale und empfindliche Haut geeignet. Für die Seife soll es immer mit harten Fetten kombiniert werden. Haltbarkeit: 18 Monate
Inhaltsstoffe: Vitamin E, Mineralstoffe
Verwendung: als Basisöl bis zu ca. 40%
Anteil an Unverseifbarem: 0,2 bis 0,9%
Hanföl Cannabis sativa
Das Hanföl zählte früher zu den preiswerten Fetten, die in größerem Ausmaß bei der Seifenherstellung zum Einsatz kamen, insbesondere bei der Erzeugung von Schmierseife. Heute ist das durch Kaltpressung gewonnene Hanföl sehr teuer und wird eigentlich nur zum Überfetten der Seife genommen. Es verseift sich leicht, und macht die Seife weich. Hilfreich bei Neurodermititis, hautberuhigend. Haltbarkeit: kurz ! besonders das nicht raffinierte Hanföl wird ausgesprochen rasch ranzig. Hanföl soll
in dunklen, gut verschlossenen Flaschen im Kühlschrank gelagert werden.
Inhaltsstoffe: Vitamin E
Verwendung: gut geeignet zum Überfetten, beliebt in Patchouliseifen
Anteil an Unverseifbarem: ca. 1 % - 1,3 %
Haselnußöl Corylus Avellana
hautpflegend, adstringierend, gut für fette sowie für empfindliche Haut geeignet, hat eine ähnliche Zusammensetzung wie Olivenöl. Die Haselnuß gehört zur Familie der Birkengewächse und wird schon seit der Jungsteinzeit von den Menschen geschätzt. Haselnußöl macht die Seife nicht weich, sol te aber kühl und dunkel gelagert werden. Kann sowohl zum Überfetten verwendet werden wie auch als Basisöl, ich würde da aber nicht wesentlich über 20 % gehen, insbesondere dann wenn ich noch andere "weiche" Öle verwenden möchte. Raffiniertes Haselnußöl kaufe ich preisgünstig in einem türkischen Lebensmittel aden. Haltbarkeit: bei kühler und dunkler Lagerung 6 - 12 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 8 % gesättigte Fettsäure, 78 % Ölsäure, 14 % Linolensäure sowie viele Vitamine;
Verwendung: bis ungefähr 25 %
Anteil an Unverseifbarem: 0,3 - 0,5 %
Jojobaöl Simmondsia Chinensis
ist eigentlich ein flüssiges Wachs, es dringt gut in die Haut ein, da es in der Zusammensetzung dem Hautfett ähnelt, wirkt entzündungshemmend und verbessert die Haltbarkeit, da es ein Antioxidant ist. Ich nehme es gerne für Shampooseife zum Überfetten, aber nur in ganz kleinen Mengen - bereits 1 - 3 % machen einen Unterschied. Jojobaöl ist auch gut als Massageöl geeignet. Haltbarkeit: praktisch unbegrenzt
Inhaltsstoffe:
Verwendung: ca. 1 - 8 %
Anteil an Unverseifbarem: ca. 50 % und darüber (!)
Kakaobutter Theobroma Cacao
macht Seife außerordentlich hart und schützt die Haut. Ganz tol , leider auch ganz teuer, verglichen mit den Ölen aus dem Supermarkt. Ich nehme es gerne zum Überfetten der Seife, aber auch als Basisöl in luxuriöseren Seifen. Empfehlenswert bei strapazierter Haut, nicht so gut bei erhöhter Aktitviät der Talgdrüsen (fette Haut). Es gibt desoderierte Kakaobutter die praktisch keinen Eigengeruch hat sowie Kakaobutter, die noch ein interessantes "schokoladiges" Aroma hat. In Konditorbedarfsgeschäften kann frau Kakaobutter in Lebensmittelqualität vergleichsweise günstig bekommen. Achtung: ab einem Anteil von 12, 15 % kann Kakaobutter bei manchen Menschen austrocknend wirken (andere wieder lieben Seifen mit viel Kakaobutter). Reine Kakaobutterseife ist hart, cremefarben (ich habe ungebleichte Kakaobutter), sehr gut haltbar und riecht leider nur die ersten paar Tage schokoladig. Früher wurde diese Seife als Zahnseife verwendet weil sie angeblich besser schmeckt (ich finde sie vom kulinarischen Standpunkt aus betrachtet nicht unbedingt überwältigend). Praktisch kein Schaum aber immerhin ein feines Hautgefühl. Haltbarkeit: bis zu 2 Jahren
Inhaltsstoffe:
Verwendung: ab ca. 4 %
Anteil an Unverseifbarem: < 0,8 %
Schmelzpunkt ca. 34 - 38° C
Kokosöl cocos nucifera
wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuß gewonnen, die ca. 70 % Fett enthält. Es ist weiß und bei Zimmertemperatur fest, bei ca. 30° C beginnt es zu schmelzen. Kokosfett in Lebensmittelqualität ist fast immer raffiniert. Den Seifen verleiht es Festigkeit sowie üppigen, großporigen Schaum, der al erdings nicht al zu stabil ist. Seife mit einem hohen Kokosnußanteil schäumt auch im Salzwasser, doch ein Zuviel kann bedingt durch die starke Entfettung (=Reinigungswirkung) die Haut austrocknen - bis zu einem gewissen Grad kann das durch geschickte Kombination der anderen Öle ausgeglichen werden (Sonnenblume, Distel- u. Traubenkernöl wirken dem z.B. entgegen). Kokosöl verseift sich recht bereitwillig mit starken Laugen. Haltbarkeit: 1 bis 2 Jahre
Inhaltsstoffe: Phytosterine, Lactone
Verwendung: bis zu ca. 40 %, bei manchen Rezepten auch mehr
Anteil an Unverseifbarem: 0,6 % - 1,5 %
Kürbiskernöl Cucurbita pepo
Kürbiskernöl wird aus den Samen des Ölkürbis gewonnen, es ist dickflüssig, dunkelgrün und hat einen charakteristischen Eigengeruch. Reine Kürbiskernölseife ist mild und zeigt auch Schaum; profitiert sehr von langer Lagerung (drei Monate und mehr). Gute Haltbarkeit. Kürbiskernöl dickt erstaunlich gut an, ist dunkelbraun, braucht etwas länger zum Trocknen, wird dann aber schön fest. Der Geruch des Öls kommt durch, wird in Laufe der Zeit al erdings schwächer. Auch die Farbe verblaßt ganz langsam - von dunkel- zu hellbraun. Alles in al em ein sehr empfehlenswertes Öl für al e, die der typische Eigengeruch des Kürbiskernöls nicht stört. Haltbarkeit: 1Jahr
Inhaltsstoffe: Vitamin E, Chlorophyll
Verwendung: als Basisöl bis ca. 50% oder zur Überfettung
Anteil an Unverseifbarem: 2 - 4%
Lorbeeröl Laurus nobilis
Ein grünes, halbfestes Öl das unter anderem zur Hufpflege der Pferde verwendet wird - als Zusatz zu Seifen wird es schon über hundert Jahre verwendet, dem Öl wird eine positve Wirkung auf Haut und Haar. Dennoch ist es derzeit eine umstrittene Kosmetikzutat, da Lorbeeröl als allergieauslösend und hautreizend gilt. Lorbeeröl färbt die Seife hellgrün, unter Lichteinwirkung verblasst der Farbton leider im Lauf der Zeit. Haltbarkeit: 1 bis 2 Jahre
Inhaltsstoffe: Vitamin E, etwas ätherisches Öl
Verwendung: traditionell zwischen 10 und 30%
Anteil an Unverseifbarem:
Wird hauptsächlich zur Schmierseifenerzeugung verwendet, da es die Seife extrem weich macht. Nicht sehr haltbar. Haltbarkeit:
Inhaltsstoffe:
Verwendung: bei Schmierseifen bis zu 100%, ansonsten analog zu Traubenkernöl - immer gut mit
harten Fetten ausbalancieren
Anteil an Unverseifbarem:
Maiskeimöl Zea Mays
Maiskeimöl nehme ich eigentlich lieber für den Salat als für die Seife . Maisölseifen schäumen schlecht und sind in Wasser nur schwer löslich, das Öl sol te deshalb immer zusammen mit Fetten wie Kokosöl und Palmöl verseift werden. Ein zu hoher Anteil an Maiskeimöl gibt zu weiche Seife, die Haltbarkeit kann vermindert werden. Verfärbungen treten gelegentlich auf. Maisöl ist reich an essentiel en Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen, besonders Vitamin E, pflegend und für jeden Hauttyp geeignet . ebenso wie für jeden Salat :-). Soll auch für Schmierseifen gut geeignet sein, die aufgrund des dabei verwendeten KOH ohnehin leichter löslich sind. Haltbarkeit: bis 18 Monate, unraffiniert 10 - 12 Monate
Inhaltsstoffe: Vitamin E
Verwendung: bis ca. 20 %
Anteil an Unverseifbarem: 1% - 2%
Mandelöl Prunus Dulcis
Ein wunderbares Öl für die Haut, es wird schon seit dem Alterum für die Schönheitspflege verwendet. Sehr gut auch für Haut- oder Badeöle geeignet, es wirkt reizlindernd, pflegend und schützend und ist besonders für trockne Haut geeignet, die zu Rissen, Ekzemen und Schuppen neigt. Vorsicht bei bekannten Nußal ergien. Zum Rückfetten der Seife oder in etwas größeren Mengen für luxuriösere Seifenstücke. Haltbarkeit: bei kühler und dunkler Lagerung 6 - 12 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 8 % gesättigte Fettsäure, 70 % Ölsäure, 22 % Linolensäure, weiters Glucoside,
Mineralien, Vitamine A,B1, B2, B6, und Proteine
Verwendung: bis ungefähr 30 %
Anteil an Unverseifbarem: ca. 1,5 %
Maracujaöl Passiflora edulis
Dem aus Südamerika stammenden Öl werden entzündungshemmende und hautberuhigende Eigenschaften zugeschrieben. Es reagiert empfindlich auf schlechte Lagerbedingungen und starke Temperaturschwankungen. Maracujaöl gibt weiche Seifen, es sol te daher zusammen mit "harten" Ölen verwendet werden. Haltbarkeit: bis zu 12 Monaten, kühl und dunkel lagern.
Inhaltsstoffe: Ascorbinsäure, Betacaroten, Kalcium, Flavonoide
Verwendung: bis zu 20 % oder zur Überfettung
Anteil an Unverseifbarem:
Nachtkerzenöl Oenothera biennis
Wird in der Naturkosmetik besonders bei trockener, zu Ekzemen neigender Haut eingesetzt, sol te bei der Seifenherstellung nur in kleinen Mengen verwendet werden da es sehr weiche Seife gibt. Gutes Überfettungsöl. Da diesem Öl haarwuchsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden ist es auch ein empfehlenswerter Zusatz zu Shampooseifen. Generel soll es aktivierend und verjüngend wirken. Haltbarkeit: bis 6 Monate oder im Kühlschrank
Inhaltsstoffe: Gamma-Linolensäure (GLA)
Verwendung: zur Überfettung
Anteil an Unverseifbarem: bis 2,5 %
Olivenöl Olea Europaea
wird schon seit Jahrhunderten wegen seiner heilenden, entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Es eignet sich auch gut für Kräuterauszüge (z.B. Ringelblume, Kamil e, Johanniskraut). Olivenöl ergibt besonders milde Seifen mit kleinporigem, dichtem Schaum. Reine Olivenölseifen fühlen sich ein wenig „schlüpfrig“ an und neigen dazu, unter Einfluß von Feuchigkeit bzw. wenn sie zwischen ihren „Einsätzen“ nicht gut abtrocknen können, die Form zu verlieren. Nach längere Lagerung geben reine Olivenölseifen einen viel besseren Schaum und sind ausgiebiger. Trotzdem ziehe ich Kombinationen mit (ein wenig) Kokosfett und/oder Kakaobutter vor, ein Schuß Rizinusöl ist auch gut dazu. Bienenwachs läßt eine Seife mit hohem Olivenölanteil zwar meiner Erfahrung nach schnel er andicken, bringt aber sonst in dieser Kombination recht wenig. Haltbarkeit: mind. 18 Monate
Inhaltsstoffe: Vitamin A, E, K, Lecithin, Flavonoide, Chlorophyll, Mineralstoffe
Verwendung: hervorragendes Basisöl bis 100 %
Anteil an Unverseifbarem: 0,6 bis 1,2 %
Palmöl Elaeis Guineensis
ergibt eine milde Seife mit fester, glatter Konsistenz, dafür sorgt unter anderem der hohe Anteil gesättigter Fettsäuren. In entsprechender Menge verwendet, sorgt es dafür, daß die Seife rascher andickt. Einziger Nachteil: es kommt halt von weit her . unraffiniertes Palmöl ist orange und bei Zimmertemperatur (18 - 20 °C) fest. Die orange Farbe kommt in der Seife schön durch, das in unraffiniertem Palmöl reichlich enthaltene Betacarotin ist für die Haut sehr gut. Erhältlich ist es in asiatischen Lebensmittelgeschäften und in Reformhäusern. Raffiniertes Palmfett wird in manchen Supermärkten als Frittierfett unter der Handelsbezeichnung "Cremana" (250 g Packungen) angeboten. Läßt sich wunderbar mit den "weichen" Pflanzenölen kombinieren und sorgt für eine Seife, die auch unter feuchten Bedingungen nicht so schnel die Form verliert und aufweicht. Reine Palmölseife ist schön, fest, haltbar- nur mit dem Schaum bin ich nicht ganz glücklich. Haltbarkeit: mind. 18 Monate
Inhaltsstoffe:
Verwendung: bis 50 % und darüber
Anteil an Unverseifbarem:
Palmkernöl Elaeis Guineensis
Ein gutes Basisöl für stabilen, reichhaltigen Schaum. Bedingt durch den höheren Oleingehalt ein wenig sanfter zur Haut als das von den Eigenschaften her ansonsten recht ähnliche Kokosöl. Palmkernöl gibt gute, feste Seifen - wenn auch nicht ganz so harte wie Kokosöl. Reine Palmkernölseifen sind fest, hell und schäumen ausgezeichnet (großblasig & üppig !). Haltbarkeit: mind. 18 Monate
Inhaltsstoffe:
Verwendung: schaumförderndes Basisöl, bis 30 % und darüber
Anteil an Unverseifbarem:
Rapsöl brassica campestris, brassica napus
Gut geeignet für empfindliche Haut sorgt es für Feuchtigkeit und ist als heimisches Öl auch aus ökologischen Überlegungen heraus empfehlenswert, immerhin wächst es sozusagen direkt vor meiner Haustüre. Außerdem verleiht es der (nassen ) Seife ein seidiges Feeling und ist recht günstig im Einkauf. Die Seifen halten gut und zeigen auch bei höherem Rapsölanteil keine Anzeichen von Verderb. Mit ein wenig Sonnenblumenöl kombiniert ein gutes Basisöl für milde, preiswerte Seifen. Früher enthielt Rapsöl größere Mengen an Erukasäure und war dadurch für den menschlichen Genuß ungeeignet - mittlerweile wurde diese Erukasäure durch Züchtung eliminiert, durch die geänderte Zusammensetzung hat sich auch der Verseifungswert gegenüber den alten Seifensiede-Büchern aus vergangenen Jahrhunderten etwas geändert. Rapsöl mit einem hohen Anteil an Erukasäure hat eine deutliche NIEDRIGERE Verseifungszahl ! Reine Rapsölseifen verseifen schlecht, schäumen praktisch gar nicht und dunkeln mit der Zeit auch noch nach - fest werden sie auch erst nach einiger Zeit, also ist das Rapsöl eindeutig nur in Kombination mit harten Fetten zu empfehlen ! Haltbarkeit: bei kühler und dunkler Lagerung 12 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 6 % gesättigte Fettsäure, 65 % Ölsäure, 20 % Linolensäure, 9% Alpha-Linolensäure,
weiters Carotinsäure, Vitamine E und K, Provitamin A
Verwendung: bis 35 % - aber das ist schon viel %-)
Anteil an Unverseifbarem: bis max. 1,5 %
Reiskeimöl Oryza sativa
Enthält neben Vitamin E noch zwei weitere natürliche Oxidantien und ist dadurch ein recht stabiles Öl. Wird auch für Cremen verwendet und hat einen (niedrigen) natürlichen Sonnenschutzfaktor. Reiskeimöl wird in Japan traditionell zur Schönheitspflege eingesetzt, es gibt etwas weichere Seife als Olivenöl. Reine Reiskeimölseife braucht länger zum Festwerden und gibt dann milden, cremigen wenn auch nicht gerade üppigen Schaum, ist jedenfalls sehr angenehm auf der Haut. Gute Pflegewirkung. Haltbarkeit: 1 Jahr
Inhaltsstoffe:
Verwendung: als Basisöl bis ca. 30 % oder als Spezialöl zur Überfettung
Anteil an Unverseifbarem: 3 - 5 %
Rizinusöl Ricinus Communis
– hydrophiles, hautpflegendes Öl, unterstützt die schaumbildenden Eigenschaften der anderen Öle. In Rezepten, die Rizinusöl enthalten, sol te die Wassermenge reduziert werden. Rizinusöl gibt weiche Seife und sol daher mit festen Pflanzenfetten kombiniert werden. Besonders wichtig ist es für Rasierseifen und Shampooseife – bei letzterer kann der Anteil ruhig vergleichsweise höher sein. Ich persönlich finde es fast besser, das Rizinusöl gleich von Anfang an dazuzugeben und nicht erst nach dem Andicken - so sorgt es für besseren Schaum. Außerdem verleiht es der Seife ein etwas transparentes Aussehen. Übrigens: mit konzentrierter Schwefelsäure bildet es eine Sulfosäure: Türkischrotöl ! Haltbarkeit: 2 Jahre und darüber
Inhaltsstoffe:
Verwendung: schon 2 - 3 % machen einen Unterschied, bei Transparentseifen, Shampooseifen usw.
werden bis zu 15 % und mehr verwendet
Anteil an Unverseifbarem: 0,5 % - 1 %
Schwarzkümmelöl Nigella sativa
Dieses Öl wird schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt, heilende und entzündungshemmende und antimykotische Eigenschaften wurden nachgewiesen. Innerlich eingenommen sol es auch blutzuckersenkend wirken. In der Seife gibt es kaum Schaum und sollte daher mit entsprechenden schaumfördernden Ölen kombiniert werden. Um die Wirkstoffe bestmöglich zu erhalten bitte kühl arbeiten - dieses Öl sol te nicht über ca. 65% erwärmt werden, also eventuel die Seifen nicht in die Gelphase kommen lassen und statt dessen eine längere Reife/Trocknungszeit einplanen. Haltbarkeit: bis zu 1 Jahr
Inhaltsstoffe: ca. 56 % Linolsäure, 24 % Ölsäure, 12 % Palmitinsäure, 3,5 % Stearinsäure, 3 %
Eicosadiensäure, Spuren von Myristinsäure, Linolensäure, Arachinsäure; Vitamin E, Phytosterine, bis
zu 1,5 % ätherische Öle (z.B.Nigel on)
Verwendung: zum Überfetten oder als Basisöl bis ca. 20 % (Vorsicht, Eigengeruch!)
Anteil an Unverseifbarem:
Sesamöl Sesamum orientale
Dieses Öl wird besonders in Indien gerne zu Hautpflegeprodukten verwendet (Salbe, Massage usw.) und eignet sich gut für die Seife, der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren macht allerdings auch die Seife weich, also stets mit geeigneten harten Fetten kombinieren. Als rückfettender Bestandteil fördert es die Regenerationsfähigkeit der Haut und erhöht deren Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse. Dringt gut in die Haut ein und hat auch einen Lichtschutzfaktor - was allerdings nicht mal beim Duschen im Freien in der Seife zur Geltung kommen würde ;-> Bitte den intensive Eigengeruch des dunklen Sesamöls bei der Wahl der Beduftung der Seife berücksichtigen ! Haltbarkeit: 1 Jahr und darüber
Inhaltsstoffe: ca. 59 % Linolsäure, 19 % Ölsäure, 13 % Alpha-Linolensäure, 9% gesättigte Fettsäuren,
außerdem: Phenole (Sesamol u. a.), Phytosterole, sowie Lezitin, Magnesium und Phosphor
Verwendung: zum Überfetten oder als Basisöl bis ungefähr 15 %
Anteil an Unverseifbarem: bis 1,5%
Sheabutter (Karité) Butyrospermum Parkii
- kommt aus Afrika, ist weiß und fest. Shea Butter wird aus den Nüssen des Shea Baums gewonnen und enthält viele unverseifbare, hautpflegende Stoffe. Karité wird zum Überfetten besonders feiner Seifen genommen, sie ist ziemlich teuer. In Afrika wird eine 100%ige Sheabutterseife hergestellt, die dazu nötige Lauge wird aus der Asche verbrannter Nußschalen sowie Ästen und Blättern des Shea Baumes gewonnen - diese Lauge ist, verglichen mit unserer NaOH Lösung weniger konzentriert was die Verseifung erleichtert. Shea Butter macht die Seife fest und ist gut für trockene, beanspruchte Haut sowie für Babyseifen, ich verwende sie hauptsächlich zum Überfetten. Außer der weißen, raffinierten Qualität (praktisch geruchlos) gibt es auch unraffinierte Sheabutter, die weicher ist und einen gelblichen Farbton aufweist. Sie riecht leicht nach Schokolade (harmoniert also zum Beispiel gut mit nicht desodorierter Kakaobutter ) und fühlt sich auch pur auf der Haut ganz tol an - mir ist diese naturbelassene Sorte eindeutig lieber. Reine Sheabutterseife ist hel , hart und duftet (wenigstens am Anfang) verführerisch nach unraffinierter Sheabutter - Schaum habe ich bisher noch keinen bemerkt, sauber und weich werden meine Hände aber trotzdem. Nachtrag: jetzt, wo die Seife ein paar Wochen alt ist schäumt sie sogar etwas. Haltbarkeit: 1 Jahr und darüber, muß nicht kühl gelagert werden
Inhaltsstoffe:
Anteil an Unverseifbarem: 6 % - 17 %
Verwendung: zum Überfetten oder als Basisöl bis ungefähr 35 %
Schmelzpunkt ca. 31 - 38° C
Sojaöl Glycine max.
Ein zu hoher Sojaölanteil macht die Seife weich, außerdem schäumt Sojaöl, für sich alleine genommen, nicht sonderlich gut, aber es dringt gut in die Hornschicht der Haut ein und macht sie wieder weich und geschmeidig, besonders geeignet bei gereizter und/oder trockener Haut. Sojaöl ist sehr vitaminreich (besonders Vitamin E) und enthält Lecithin. Haltbarkeit: 12 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 57 % Linolsäure, 22 % Ölsäure, 15 % gesättigte Fettsäuren, 8 % Alpha-Linolensäure,
außerdem: 2 - 4 % Sojalecithin, 1 % Phytosterole, Vitamin E
Verwendung: als preiswertes Basisöl bis zu 40 %
Anteil an Unverseifbarem: > 1%
Sonnenblumenöl Helianthus annus
Die Sonnenblume wurde von Columbus im 15. Jahrhundert von Mittelamerika nach Europa gebracht. Seit 1830 wird aus den Kernen Öl hergestel t, es ist sehr vitamin- und lecithinreich und schützt die Haut vor Umwelteinflüssen, außerdem wirkt es leicht desinfizierend. Seifen mit Sonnenblumenöl sind mild und sehr angenehm auf der Haut, zuviel davon macht die Seife allerdings weich bzw. das darin enthaltene Fett kann unter Umständen ranzig werden. Diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn frau teilweise auf die gehärtete Variante umsteigt - reine Sonnenblumenmargarine !! Haltbarkeit: bei kühler und dunkler Lagerung 9 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 10 % gesättigte Fettsäure, 30 % Ölsäure, 60 % Linolensäure, sowie Vitamin E;
kaltgepresstes Öl enthält Betacarotin und andere Farbstoffe
Verwendung: bis ungefähr 20 % - oder auch mehr, aber dann ist es günstiger, einen Teil in gehärteter
Form und zwar als reine Sonnenblumenmargarine zu nehmen.
Traubenkernöl Vitis vinifera
– leichtes Öl mit einem hohen Anteil essentieller Fettsäuren, zieht rasch ein ohne einen Film zu hinterlassen, gut für fette und/oder unreine Haut. Macht die Seife weich und ist teuer, wird deshalb nur in geringen Mengen verwendet, meistens zum Überfetten, es gibt milde und für empfindliche Haut geeignete Seife, gut in Kombination mit Mandelöl. Auch hervorragend für Shampoo Seife geeignet. Ergibt zusammen mit den passenden ätherischen Ölen ein feines Massage- oder Badeöl ! Bei einem höheren Traubenkernölanteil braucht die Seife meiner Erfahrung nach länger zum Andicken - ich nehme mal an, das liegt an dem hohen Linolsäuregehalt. Haltbarkeit: 15 Monate
Inhaltsstoffe: ca. 78 % Linolsäure, 14,5% Ölsäure, 4,3% Palmitinsäure, 2,2% Stearinsäure
Verwendung: 3% - 15 %
Anteil an Unverseifbarem: 0,8 % - 1,5 %
Ucuubabutter Virola sebifera
Ein braunes Fett aus dem Regenwald, wird in seiner Heimat schon lange zu kosmetischen Zwecken eingesetzt. Der charakteristische Eigengeruch kommt in der Seife nicht durch; auch sehr gut in Cremen bei empfindlicher Haut, scheint entzündungshemmend zu sein. Gibt feste Seife. Haltbarkeit:
Inhaltsstoffe:
Verwendung: als Basisöl bis ca. 20% oder zum Überfetten
Anteil an Unverseifbarem:
Walnußöl Juglans regia
bräunliches, aromatisches Öl, angebrochene Flaschen unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und gut verschließen, da das Öl bei Luftkontakt besonders rasch verdirbt. In der Seife wird es (al eine schon wegen der beschränkten Haltbarkeit !) ausschließlich zum Überfetten verwendet und wirkt gut gegen Hautirritationen. Walnußöl in zu großen Mengen gibt sehr weiche Seifen die auch nicht sonderlich formstabil sind. Reine Walnußölseife schäumt al erdings recht nett. Haltbarkeit: bei kühler und dunkler Lagerung bis zu 12 Monaten
Inhaltsstoffe: ca. 55 % Linolsäure, 24% Ölsäure, 6 % gesättigte Fettsäuren, 9 % Alpha-Linolensäure;
Vitamine A, B und E, Mineralstoffe
empf. Verwendung: ca. 3% - 10 %, zum Überfetten
Anteil an Unverseifbarem:
Weizenkeimöl Triticum vulgare
– – sehr vitaminreich ( A, D, E, F), empfehlenswert für reife Haut sowie auf Grund der hautregenerierenden Eigenschaften hilfreich bei Narben, Schwangerschaftsstreifen, Falten und Ekzemen, wird ausschließlich zum Überfetten der Seife verwendet. Weizenkeimöl kann bei schlecht durchbluteter Haut recht hilfreich sein und ist auch zur Haarpflege (Kopfhaut!) gut geeignet. Reine Weizenkeimölseife schäumt zwar recht schön, ist aber leider nicht sonderlich haltbar. Haltbarkeit: 6 - 12 Monate
Inhaltsstoffe:Vitamin B, E, Flavonoide, Mineralstoffe
empf. Verwendung: zum Überfetten
Anteil an Unverseifbarem: ca. 2 bis 6 %, zum Überfetten
Anwendungsgebiete für Sheabutter
Die Anwendungsgebiete für Sheabutter sind vielfältig.
Im Prinzip kann man die Sheabutter überal dort einsetzen, wo Haut gepflegt, geschützt oder geheilt werden soll. Das reicht von einfacher Kosmetik für die Gesichtspflege, vor allem bei empfindlicher Haut, bis hin zur Heilung von chronischen, hartnäckigen Hautkrankheiten. Typische Anwendungsgebiete für Sheabutter sind: Sogar Tiere können von der Kraft der Sheabutter profitieren. Für Hunde eignet sich die Sheabutter zum Schutz der Pfoten. Dadurch bleiben die Pfoten auch bei langen Wegstrecken in schwierigem Gelände oder bei Streusalz im Winter geschützt. Kleine Seifenkunde - Seifenarten
handgemachte Naturseife, Rasierseife, Haarseife, Schafmilchseife, Ziegenmilchseife, Eselsmilchseife,
Bio-Seife, Körperpflege, Naturkosmetik und Geschenkideen
Seifenkunde:
Seifen, das Angebot ist vielfältig. Hier wollen wir keine wissenschaftliche Abhandlung über Seifen
halten. Wir wol en nur einen kleinen Überblick zum besseren Durchblick bei Verbrauchern geben.
Unsere Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vol ständigkeit.
Beleuchtet werden Seifen, die es heute zu kaufen gibt. Was heute als Seife in jedem Badezimmer
liegt, muss man eigentlich als "Waschstück" bezeichnen, denn der Anteil an Seife ist meist recht
gering. Die Seife ist durch synthetische waschaktive Substanzen ersetzt worden. Was vergessen wird:
Jahrtausendelang hat die Seife niemandem geschadet, sondern war ein Stück Kultur und gehörte zu
den Luxusgütern. Man sollte nur sorgfältig entscheiden, zu welchem Seifenstück man greift!
Grundsätzlich unterscheidet man nach Herstellungsverfahren und Rohstoffwahl, also die Basis der
Seife.
Welche Arten an Seifen gibt es?
1 - handgemachte Pflanzenölseifen
2 – kalt verseift
3 – heiß verseift
4 – Flüssigseife
5 - Industriel e Seife
6.- Glycerinseifen
7 – Duftseifen
8 – Klassische Seifen
Zu 1) handgemachte Pflanzenölseifen werden wie der Name schon sagt aus Pflanzenölen hergestellt.
Die Öle und Fette sind – wenn so ausgewiesen – aus fairem Handel oder teilweise aus biologischem
Anbau. Zusätzlich enthalten Naturseifen Blüten-Hölzer-Kräuter-Lebensmittelfarben, Pflanzenfarben
und Farben, die über speziel e Händler zu erhalten sind und in der selbstgemachten Kosmetik
Verwendung finden. In der Liste Rohstoffeinkauf finden Sie diese Händler. Die Rohstoffe sind
tierversuchsfrei hergestellt.
Durch die gängige Überfettung (in % angegeben) der Seifen d. h. wie viel mehr Pflanzenöl oder
Kakaobutter ist in der Seife drin, welches nicht mehr verseift, ist ein gutes Schaumverhalten und
Rückfettung der Haut gegeben.
Die meisten Seifen – da sprechen wir für unsere Seifen – sind mit 7 – 13 % überfettet.
Die am stärksten überfettete Pflanzenölseife ist bei uns mit 25 % überfettet. Es sind die so genannten
Butter-Cremeseifen und die dekorierten Seifentortenstücke. Diese sind wegen der starken Überfettung
weicher als al e anderen Seifen und mit Vitamin E konserviert.
Aus Herstel ungstechnischen Gründen (Optik und Festigkeit) werden die Pflanzenölseifen – sprich
Naturseifen – aus ca. ¾ der gesamten Rohstoffmenge aus Ölen gemacht. Der Rest besteht aus
NaOH Lauge mit Wasser, Wein, Buttermilch, Ziegenmilch, Schafmilch, Eselsmilch, Honig oder
Kräuterinfusionen (in Aqua oder in Öl mazerierte Pflanzenteile).
Herstel ung: Es gibt das so genannte Kaltverfahren bei Herstellung dieser Pflanzenölseifen. D. h. die Rohstoffe werden alle so kalt wie möglich verwendet. Feste Fette werden geschmolzen, Öle kommen kalt dazu, so dass niedrigste Temperaturen die wertvol en Ölbestandteile nicht zerstören. Diese Seifen werden in verschiedene Behältnisse gegossen (bei uns sind es genutete Naturholzkisten) und müssen dort für mindestens 24 Std. verbleiben. Anschliessend werden sie für 5 – 8 Wochen abgelagert, weil der Verseifungsprozess bei dieser Herstel ung erst in der Lagerzeit abschließt. Das ist die schonenste Art, Pflanzenölseifen herzustel en. Ätherische Öle, spezielle Wirkstoffe, Kräuter, das Überfettungsöl werden erst nach Herstellen der Seifenmasse zugegeben. Anschließend kann die fertige Seifenmasse direkt in die Form. Dann gibt es die Variante Heißverfahren: Das Heißverfahren eignet sich für besonders für schnel e Produktion, die Seifenmasse wird „gekocht“ bei ca. 100 – 110 grad. Dabei kann sie leicht anbrennen. Also aufpassen und rühren. Die Seifenmasse ist – wenn fertig – von der Textur wie Vaseline und kann nicht mehr aufgehübscht werden, wie im Kaltprozess. Sie wird meist maschinell oder per Hand mit z. B. Spatel umgefül t, da sie sich nicht gießen lässt. Dieses Verfahren eignet sich zur Herstellung von Seifen mit nicht-alkalibeständigen Duftstoffen. Seifen nach dem Heißverfahren gibt es bei uns nur mit wenigen Ausnahmen. Vorteil dieser Seife: Sie kann sofort in den Handel. Flüssigseife: Flüssigseifen sind heute kaum zu bekommen. (Duschgele üblicher Art im Handel bestehen aus Tensiden oder anderen Stoffen). Die Herstellung erfolgt im Heißverfahren aus Pflanzenölen. Es wird eine andere Substanz nämlich KOH zum verseifen verwendet. Diese Seifen sind ebenfalls überfettet und für Duschgelfans absolut eine Alternative. Wir führen 2 Sorten an Flüssigseifen: Kaltgerührte Schafmilchflüssigseife mit Lanolin und Schafmilch. Unsere Shower-Gels sind sehr milde und ergiebige Flüssigseifen, die aus drei verschiedenen Pflanzenölen hergestel t werden. Industrielle Seife: Angeblich gibt es bei den modernen und industriell hergestellten Produkten nie mehr Hautprobleme. Festzustel en ist al erdings heutzutage das Gegenteil, d. h. dass trotz des „hautfreundlichen“ pH-Wertes der industriellen Creme- und Duschgels eine riesige Zunahme an Hautirritationen und Allergien stattgefunden hat. Die dermatologischen Praxen sind überfül t. Die Rohstoffe, aus denen diese Seifen und Flüssigreinigungsprodukte hier enthalten, wollen wir gar nicht genau unter die Lupe nehmen, es gibt allzu unappetitliche Substanzen. Die Verseifung ist das Mittel, um Kadaver von Abdeckern zu entsorgen und die alten Frittierfette aus den Imbissbuden. Da werden tote Hunde, Pferde und kranke Rinder verarbeitet. Gebräuchliche Tenside sind Sodium Lauryl Sulfat und Sodium Laureth Sulfat, dazu kommen dann weitere chemische Rohstoffe. Die Industrialisierung schuf neue und einfachere Methoden der Seifenherstellung. Es wurde begonnen, die Bestandteile der Seife bei der Seifenherstellung voneinander zu trennen. Nach Trennung der einzelnen Bestandteile der Seife bleibt ein reines Salzgemisch übrig. Industriel e Seife ist also nicht mehr das, was entsteht, wenn Öle und Lauge zusammen verseift werden. Gefärbt wird mit teilweise furchterregenden Chemikalien. Emulgatoren werden eingesetzt, die bedenkliche Schadstoffe in die Haut einschleusen. Hautpflegende Substanzen - wie Glyzerin - werden der Seife entzogen und einer anderen lukrativen Verwertung zugeführt. Es entsteht ein anonymes, extrem bil iges, endlos dauerhaftes Produkt, ein Sinnbild der modernen Massenproduktion. Glycerinseifen:/Duftseifen: Fast reine Glycerinseifen werden auch unter dem Oberbegriff Naturseifen angeboten. Sie sind im Aussehen zu unterscheiden, meist glatter, transluzent bis durchscheinend. Hergestellt werden sie meist aus fertigen Blöcken, die in weiß oder durchscheinend zu haben sind. Sie sind leicht zu schmelzen, zu färben und umzuformen. Durch ihren hohen Alkoholgehalt bleiben Düfte unverfälscht und lange erhalten. Allerdings können pflegende Zusätze nur bis zu 15 % zugegeben werden, oft enthalten diese Seifen nur Farbe und Duft, wie die so genannten Duftseifen. Herstel er von Glycerinseifen kaufen sicherlich keine Blöcke und schmelzen die ein. Sie stel en die Basis selbst her. Die daraus gefertigte Seife wird durch Zugabe von verschiedenen Alkoholen wie Glycerin, Äthylalkohol, Isopropylalkohol, Sorbitol oder Glykol in einen Lösungszustand gebracht. Nach dem Erkalten verliert die Glycerinseife ihre Transparenz. Diese Transparenz wird durch Stabilisierung des Schmelzzustandes erreicht. Die industriel gefertigten Glycerinseifen haben eine hervorragende Transparenz, die meistens Zusätze wie Tetrasodium EDTA, Sodium Etidronate, Sodium Lauryl Sulfat und Sodium Laureth Sulfat enthalten. Das sind Stoffe, die wir nicht gern in unseren Produkten haben wol en. Glycerinseifen sind im al gemeinen sehr günstig herzustel en und unserer Meinung nach die preiswerteste Variante. Wir führen keine Glycerin- oder Duftseifen/Aromaseifen aus oben genannten Gründen. Klassische Seifen: Unter klassischen Seifen fassen wir z. B. Marseiller, Aleppo-Seifen, Afrikanische Dudu Usun usw. zusammen. Diese Seifen werden nach verfeinerten klassischen Methoden hergestel t. Alepposeife: Olivenöl und Sodaasche wird bei 300 Grad solange unter Rühren gekocht, bis alles vol ständig in Glyzerin und das Natriumsalz des Olivenöls zerfäl t. Kurz vor Ende des Prozesses wird Lorbeeröl zugesetzt und die Verseifung zu Ende geführt. Die Sodalösung wird aus dem Kessel abgelassen, die Seifenmischung bis sie völlig laugenfrei ist, mit frischem Wasser gewaschen, anschließend wird das Wasser abgelassen. Dann bleibt die Seife zum vol ständigen Entwässern und Abkühlen stehen. Die noch warme, hel grüne Paste wird auf einem vorbereiteten Boden gleichmäßig verteilt und für einige Stunden zum Aushärten gelassen. Mit einer Handschneidemaschine wird die rohe Seife dann in die Quaderform geschnitten und erhält einen Firmenstempel. In Frankreich gibt es eine Savonnerie, die sich eng an das durch König Ludwig, dem Sonnenkönig erlassenem Reinheitsgebot für Seife hält. (für Marseiller Seife gültig) Dort werden die Öle in Kesseln 12 Tage lang bei 120 Grad gekocht und mit Salzwasser gereinigt. Diese klassischen Seifen sind 100 % umweltfreundlich und biologisch abbaubar und werden vielfach von Ärzten, Kinderärzten empfohlen. Allgemein Seife erstellen
1.
Zuerst wählt man die Grundfette aus, man kann solche nehmen aus dem Supermarkt um die Ecke,
z.B. Olivenöl, Kokosfett (Palmin), Palmöl (Cremana), Sonnenblumenöl, Rapsöl . oder natürlich bei
diversen Internetshops bestellen, da gibts dann Macadamianussöl, Mangobutter, Reiskeimöl,
Jojobaöl, Mandelöl, Avocadöl, Hanföl .
Die Auswahl erfolgt entweder nach dem Kostenprinzip, dem Hauttyp, der Seife, die entstehen soll
(Themenseife).
2. Lauge
Damit aus den Ölen Seife wird, muss man eine Lauge herstellen. Jetzt wird etwas gefährlich, aber
umsichtigen Menschen passiert da nix ! Da die Lauge ätzend ist, muss man mit Gummihandschuhen
und Schutzbrille arbeiten und am offenen Fenster, damit man die Dämpfe nicht einatmet. Die Lauge
wird hergestel t aus Natriumhydroxid (NaOH), das es in der Apotheke oder in einschlägigen
Internetshops gibt und einer bestimmten Menge Flüssigkeit, meistens destil iertes Wasser (Baumarkt)
oder auch angesetzter Tee, Milch etc.
Praktisch geht es so: Flüssigkeit abwiegen, in ein hohes Plastikgefäß geben, abgewogene Menge
NaOH dazu, mit Plastikrührlöffel rühren, bis sich alles aufgelöst hat. Es entsteht eine chemische
Reaktion, die Lauge wird sehr heiß !
3. Seife kaltrühren
Wenn die Lauge und die Fette in etwa die gleiche Temperatur haben (Zimmertemperatur oder ein
wenig wärmer), kommt die Lauge in den Topf mit dem flüssigen Fett (feste Fette vorher schmelzen)
und es wird ordentlich gerührt. Dazu eignet sich neben einem Plastiklöffel ein Pürierstab, sonst rührt
man u.U. ewig. Irgendwann dickt das Ganze an, wie Pudding etwa, dann ist die Verseifung in Gang
gekommen.
4. Fertigstellen
Jetzt kann man Zusatzstoffe in den Seifenleim geben, z.B. getrocknete Rosenblätter, Tonerde, Farbe
aber auch Düfte. Es gibt neben den ätherischen Ölen auch für Seife geeignete Duftöle in rauhen
Mengen von Schokolade über China Musk zu nachgeahmten Parfumdüften. Dann wird die Masse in
die vorbereitete Form gekippt und darf erstmal schlafen.
5. Ausformen und Trocknen
Die Seife kommt nach dem Erkalten aus der Form und muss noch ein paar Wochen reifen. Neben
günstigen Formen (meine erste war ein Pappkarton mit Plastik ausgelegt), kann man sich die Formen
selber machen oder in speziellen Internetshops welche extra für Seife kaufen. Wie ihr seht, gibts da
die tollsten Möglichkeiten. Dann bastelt man sich noch ein passendes, schönes Etikett und fertig.
Unkompliziertes Beispielrezept:

Vorraussetzung: Kenntnis der Herstel ung kalt gerührter Seife & der Seifensicherheitsregeln ! Wer sich die 4 - 8 wöchige Reifeperiode ersparen möchte bzw. einfach mal zwischendurch rasch Seife braucht kann den Verseifungsprozeß auch beschleunigen: *Hitze* heißt das Zauberwort und am bequemsten geht das meiner Erfahrung nach im Backrohr wenn es denn sein muß. Ich bin kein al zugroßer Fan dieser Methode, verwende sie aber zum Beispiel gerne, um mal auf die Schnelle einen Block "Schnitzseife" für meine Kinder zu produzieren. Von der Qualität her ist die Seife - sorgfältiges Arbeiten vorrausgesetzt - nicht schlechter als kaltgerührte, für nicht alkalibeständigen Duftstoffe ist das Heißverfahren sogar vorteilhafter. Von der Optik & der Textur her finde ich die kaltgerührte Seife jedoch im Klassen besser. Daher mein Vorschlag: jeder findet für sich persönlich raus was ansprechender ist. 500 g Kokosöl 500 g Olivenöl 400 g Rapsöl 400 g Palmöl 700 g dest. Wasser 280 g NaOH Wie funktioniert's ? Passendes Rezept suchen - Wassermenge für die ersten Versuche bitte nicht reduzieren, rückfettende Pflegeöl kommen gleich von Anfang an dazu und nicht erst nach dem Andicken. Seife nach dem gewünschten Rezept herstellen und bis zum Andicken bringen. Der Topf sol *höchstens* zu 3/4 gefül t sein (für Sieder mit Spielernatur - ein Übergehen ist hier leichter möglich), 2/3 Füllhöhe sind besser. Der Seifentopf wird zugedeckt ins ca. 100 - 110 ° C heiße Backrohr geschoben. Sinnvollerweise steht er auf einem Backblech: fal s die Seife doch übergeht erleichtert das wenigstens die Reinigungsarbeiten - *angebrannte* Seife riecht jedenfalls scheußlich. Ab und zu kontrol ieren ob die Seife nicht versucht, überzugehen - in diesem Fal einfach wieder zusammenrühren. Nach *ungefähr* einer Stunde wird die Seife fertig sein - kleinere Massen sind oft wesentlich früher so weit, es kann aber auch deutlich länger dauern, je nach gewählten Basisölen. Fertige Seife vor dem Beduften / Färben ein wenig abkühlen lassen, da zu große Hitze den ätherischen Öle / Duftölen erfahrungsgemäß nicht allzu gut bekommt. Farbe und Duft untermischen, in die vorbereitete Form geben (schaufeln, spachteln - was auch immer, das mit dem sonst üblichen *gießen* klappt hier nicht da die Seifenmasse zu fest ist) und einfach abkühlen lassen. Je langsamer die Seife abkühlt desto besser die Textur, deswegen macht es Sinn eventuel noch eine alte Decke oder ähnliches drüberzuwerfen. Wie erkenne ich, dass die Seife fertig ist ?
Im Topf befindet sich jetzt eine homogene, einheitlich aussehende Masse - erinnert von der Optik her an Vaselin. Wer kein Vaselin kennt stellt sich ein sehr, sehr trübes Tortengelee vor oder besorgt sich wahlweise ein Töpfchen Vaselin. Die fertige Seife *schmeckt* nach Seife und brennt nicht auf der Zunge & sie schäumt schön (ein brauchbares Rezept vorrausgesetzt). So lange der Verseifungsprozeß noch nicht abgeschlossen ist verhindert bzw. erschwert die große Menge unverseiften Fettes die Schaumbildung. Die ausgekühlte Seife wie gewohnt in Stücke schneiden - je nach Feuchtigkeitsgehalt der Seife ist es manchmal sinnvoll, sie dann noch ein paar Tage bis zu zwei Wochen trocknen zu lassen (Notizen machen nicht vergessen - beim nächsten Mal kann die Wassermenge dann reduziert werden bis der Härtegrad auf Anhieb stimmt.) - so wird sie härter und hält länger. *Verwendbar* ist diese Seife jedoch sobald sie aus der Form kommt. Schmierseife selbst herstellen
Wie es funktioniert ? Ganz einfach: gewünschte Menge eine Öls mit dem angegebenen NaOH Wert multiplizieren - das ergibt dann die erforderliche Menge an NaOH um das Öl *komplett* zu verseifen, also: 200 g Kokosnußöl x 0.1830 = 36,6 g NaOH Um 200 g Kokosnußöl komplett zu verseifen sind also 36,6 g NaOH nötig - eine derartige Seife wäre al erdings ziemlich scharf und ungeeignet für die Haut, also wird für jedes Rezept entweder der Fettgehalt erhöht oder aber die NaOH Menge verringert - wer nicht selbst rechnen will, verwendet den Seifenrechner , der kennt sich damit aus. Wer lieber selbst rechnet, ermittelt den NaOH Wert für al e in dem Rezept vorkommenden Öle, addiert die Werte und rundet erst die Gesamtsumme auf (die meisten Digitalwaagen zeigen keine Mil igramm an). Nun wird der Grad der Rückfettung festgelegt. Hausgemachte Seife enthält normalerweise zwischen 3 und 8 % überschüssiges Fett. Die Jodzahl gibt die Anzahl der Doppelbindungen im Fett an, pro Doppelbindung wird ein Jodmolekül (I2) addiert (es wird festgestel t, wieviel g Iod von 100 g Fett chemisch gebunden werden können) - also können wir daraus ablesen, wie hart das betreffende Öl die Seife vorraussichtlich machen wird: je niedriger die Zahl, desto härter das fertige Produkt. Die einzige Ausnahme ist Rizinusöl. Seife mit hohem Rizinusölanteil braucht unter Umständen monatelang zum Aushärten. All das sorgfältig berechnete NaOH muß natürlich noch aufgelöst werden bevor es in die Ölmischung kommt. Im Normalfal ist die Flüssigkeit der Wahl Wasser, jedoch sind Milch, Molke, Bier, Kaffee, Tee, und Wein genauso denkbar wie z.B. pürierte Gurke. Über die Sinnhaftigkeit wol en wir hier mal nicht streiten. Wer Schmierseife machen möchte, muß die obigen NaOH Werte umrechnen. Das geschieht, indem sie mit 1,40272 multipliziert werden. Der Seifenrechner macht das auf Wunsch, doch wer lieber selbst rechnet macht das vorteilhafter Weise so: NaOH Verseifungswert für Rapsöl: 135,4 KOH Verseifungswert: 135,4 * 1,40272 = 189,9 1000 g Rapsöl x 0.1899 = 189,9 g KOH - um 1000 g Rapsöl komplett zu verseifen sind also 189,9 g KOH notwendig (bei 0 % Überfettung). Sol die Schmierseife ausschließlich zum Putzen verwendet werden braucht sie nicht überfettet werden, auch ein klitzekleiner Laugenüberschuß wäre nicht schlimm (wir putzen ohnehin mit Gummihandschuhen, nicht wahr . ). Soll die Schmierseife zum Händewaschen usw. genommen werden, sol sie mit al ermindestens 3 % überfettet werden. Ist die Konsistenz zu dick nachträglich mit (destil iertem) Wasser verdünnen. Ich mache meine
Schmierseife im Heißverfahren direkt am Herd. Wassermenge unbedingt erhöhen.
KOH und NaOH Lauge können übrigens auch kombiniert werden (*sorgfältigst* rechnen bitte !!) - das war früher beispielsweise bei manchen Rasierseifen üblich. Adressen
http://www.naturseife.com

Source: http://www.mit-tier-gefuehl.de/seitennh/FAQ/Inhaltsverzeichnis_seife.pdf

Label it® nucleic acid labeling kit, cx-rhodamine protocol

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