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Expertenchat zum Thema
"Leberprobleme"

Dr. Lutz Mirow beantwortete Ihre Fragen im Livechat
Hallo und herzlich willkommen zu unserem Expertenchat. Heute dreht sich von 11 bis 13 Uhr alles um das Thema Leberprobleme. Als Gesprächspartner steht uns und Ihnen der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Mittweida, Dr. Lutz Mirow, Rede und Antwort. Sie können bereits jetzt Fragen stellen. Da es sich um einen moderierten Chat handelt, beachten Sie bitte, dass Ihre Fragen nicht sofort sichtbar sind, sondern wir sie Schritt für Schritt freischalten. So behalten wir und auch Sie den Überblick. Moderator: Dr. Mirow ist soeben eingetroffen. Noch eine kurze technische Einführung, dann
geht es los.
Moderator: Los gehts mit unserer ersten Frage!
Moderator: Folgende Frage erreichte uns per Mail:
Moderator: Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund ihres Zeitungsartikels am 13.11.12 in
der Freien Presse wollte ich mich erkundigen über die Krankheit Autoimmunhepatitis.
Welche Möglichkeiten der Ernährung gibt es um ein schnelle Genesung hervorzubringen.
Gibt es spezielle Heilpflanzen oder Natursachen. Welches Essen sollte man bevorzugen,
welches unbedingt weglassen. Liebe Grüße und herzlichen Dank.
DrLutzMirow: Sehr geehrter Nutzer, generell sollten sie alle für die Leber belastenden Stoffe
meiden. Dazu zählen in erster Linie Alkohol und sehr fette Speisen. Aber auch gewisse
Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika aus der Klasse der Gyrasehemmstoffe können
die Leber schädigen. Leider stellt uns die Natur keine Wundermittel zur Verfügung. Von der
Mariendistel ist bekannt, dass sie unterstützend bei Lebererkrankungen wirken kann. In jedem
Falle sollte Ihre Erkrankung durch einen erfahrenen Gastroenterologen betreut werden. Ich
hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz
Mirow
Moderator: Auch hier ist Expertenrat gefragt:
Moderator: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Diabetiker Typ 2 mit HBA1c-Wert von
7,2 %, 66 Jahre alt und bemerke, dass meine Leberwerte seit ca.1,5 Jahren stetig ansteigen.
ALAT(GPT) auf 2,16 µkat/l und neuerdings auch ASAT (GOT) auf 1,03 µkat/l. Folgende
Medikamente nehme ich wie folgt ein: Eucreas 50mg/1000 mg (eine früh, eine abends),
Maninil 1,75 (eine früh, eine abends), Losartan Atid 50 mg (eine früh).Können die erhöhten
Leberwerte ihre Ursache in der o.g. Medikamenteneinnahme finden, zumal diese
zunehmenden Werte mit der Umstellung von Actos-Tabletten auf diese Medikamente
begann? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Gast381: Hallo, meine Oma hatte einen gutartigen Tumor oberhalb des Auges. Er wurde
vollständig entfernt. Sie soll seitdem Hydrocortison nehmen. Nun hab ich erfahren, dass diese
Tabletten eigentlich nur dafür da sind, dass die Schwellung weggeht. Das eigentliche Problem
ist aber, dass ihre Leberwerte schlecht sind, so schlecht, dass sie von Schwindel und Übelkeit
geplagt ist, so dass sie kaum etwas machen kann. Blutzuckerwerte und Blutdruck sind im
Normalbereich und alles andere ist laut Arzt auch in Ordnung. Nur der Arzt sagte, man könne
nichts machen. Hat er damit Recht? Die Apothekerin meinte, so lange sie die Hydrocortison nimmt, bleiben auch die Leberwerte schlecht!? Was kann man denn wenigstens gegen diesen Schwindel und die Übelkeit machen? Am Trinken kann es auch nicht liegen, sie trinkt viel. Vielen Dank! DrLutzMirow: Sehr geehrter User(In)! Das Problem klingt sehr komplex. Hydrocortison
kann tatsächlich zu einer Erhöhung der Leberwerte führen. In jedem Falle muss die Leber
aber genau untersucht werden. Dazu gehören entsprechende Blutantnahmen (z.b. Hepatitis
etc.), Ultraschall und wenn keine andere Erklärung gefunden wird ggf. auch eine
Leberpunktion. Ob der Schwindel dann tatsächlich durch die Leberwerte erklärt ist, glaube
ich eigentlich weniger. Viel mehr denke ich, dass es sich dabei um direkte Symptome vom
Tumor handelt. Hier müsste überpruft werde (z.b im CT) inwieweit der Tumor wichtigen
Strukturen nahekommt. Außerdem gehört eine vernünftige Abklärung des Herzen und von
HNO-Seite dazu. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr
Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
Gast379: Hallo Herr Dr. Mirow, ich habe gelesen, dass Kaffee laut einer Studie gut für die
Leber sein soll. Ist das richtig? Wie viel Tassen kann man trinken? Was bewirkt der Kaffee?
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Ja, das ist richtig. Es gibt inzwischen gute Ergebnisse,
sowohl experimentell als auch aus Untersuchungen an Patienten, das Kaffee eine schützende
Wirkung für die Leber hat. Auch der Mechanismus ist inwischen ganz gut geklärt. Für die
Leber kann es also gar nicht genug Kaffee sein. Aber Vorsicht! Der Kaffee hat natürlich
Auswirkungen auf die anderen Organsysteme. Für die Magenschleinhaut ist er mit Sicherheit
bei zu hoher Dosierung ungünstig. Und auch mit dem Herz-Kreislauf-System muss man
natürlich wegen des Gehaltes an Koffein und der damit verbundenen Blutdrucksteigerung
aufpassen. Erfahrungsgemäß sind beim gesunden Menschen zwei bis drei Tassen Kaffee pro
Tag in Ordnung. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr
Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
HeikoK_Z: Hallo Dr. Mirow, woran kann ich Leberschäden durch Alkohol erkennen? Und
wie viel Alkohol kann zu langfristigen Schäden führen? Ich trinke immer in Maßen und wenn,
dann nur am Wochenende. Ich habe aber immer Angst, dass ich meine Leber total schädige.
Was sind denn erste Anzeichen von Schäden? Vielen Dank für Ihre Antwort.
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Gerade beim Alkohol hängt das Schädigungspotential
von der Regelmäßigkeit ab! Die Dosis ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und
hängt von der Enzymkapazität der jeweilige Leber ab. Insofern kann ich ihnen leider keine
Dosis angeben. Wichtig ist, dass Frauen bei gleicher Alkoholmenge ca. viermal schneller
einen Leberschaden entwickeln. Erste Anzeichen von Schäden sind meist Müdigkeit und
starke Abgeschlagenheit. In diesem Falle sollte eine Bestimmung der Leberwerte
durchgeführt werden, um erste Anzeichen zu erfassen. Gegen ein gutes Glas Wein am
Samstag Abend gibt es aber beim gesunden Menschen eigentlich nichts einzuwenden. Ich
hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz
Mirow
Gast385: Hallo. Ich habe eine Autoimmunhepathitis. Bisher noch keine Zirrhose und die
Schübe sind bislang immer mit Prednisolon und Azadioprin "bekämpft" worden. Kann man
den Verlauf der Krankheit durch eine gesunde Lebensweise beeinflussen, um eine Zirrose zu
vermeiden? Können Sport, Essen und Trinken und Medikamente Einfluss auf die Schübe
nehmen?
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Dies ist eine sehr gute Frage! Sei können tatasächlich
durch eine gesunde Ernährung dazu beitragen, dass ihre Erkrankung die Leber nicht so
schnell zerstört. Sehr wichtig ist, dass sie alle für die Leber giftigen Stoffe strickt meiden.
Dazu gehört natürlich Alkohol in jeder Form. Auch eine gesunde Ernährung leistet wichtige
Beiträge. Hier sollten sie besonders auf eine fettarme, eiweiß-, vitamin- und ballaststoffreiche
Ernährung achten. Ich würde eine differenzierte Ernährungsberatung empfehlen! Auch ist der
positive Aspekt von körperlicher Bewegung erwiesen. Ob damit die Zahl der Schübe reduziert
werden kann, ist noch nicht genau geklärt. Sie können aber mit all diesen Maßnahmen weitere
negative Einflüsse von Ihrer Leber fernhalten. Unterstützend kann das Naturpräparat
Mariendistel vielleicht eingesetzt werden. Zum Verlauf der Erkrankung sollten sie in jedem
Falle von einem sog. Hepatologen (Leberspezialist) betreut werden. Ich hoffe, diese Angaben
helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
UtaGünther_Annaberg: Sehr geehrter Dr. Mirow, bei meinem Schwiegervater wurde eine
Leberzirrhose festgestellt. Was genau sind die Folgen dieser Diagnose? Kann man damit
problemlos weiterleben?
DrLutzMirow: Guten Tag Frau Günther! Wichtig bei der Diagnose Leberzirrhose ist
zunächst, die Ursachen abzuklären. Hier ist besonders wichtig, dass diese Auslöser dann
beseitigt werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass bei der Ursache Alkohol, dieser streng
gemieden werden muss. Bei anderen Ursachen ist dann ein spezifische Betreuung durch einen
Hepatologen (Leberspezialist) erforderlich. Zusätzlich muss dann das Stadium der Zirrhose
ermittelt werden. Als Folgen der Zirrhose können zum Beispiel Blutungen in der Speiseröhre
(durch Krampfadern), eine Schwächung der Abwehrlage etc. auftreten. Insofern ist einen
engmaschige Betreuung mit Sicherheit erforderlich. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen.
Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
Moderator: Auch diese Frage erreichte uns im Vorfeld:
Moderator: Hallo. Ich habe nach einem grippalem Infekt vor vier Wochen und einem sich
zögerlich verbessernden Krankheitsverlauf, durch einen Bluttest einen "Zufallsbefund"
erhalten, wonach erstmals die Leberwerte aller über dem Normalwert lagen. Nach zwei
Wochen wurde ein erweiterter Test gemacht, um hier festzustellen, dass alle fünf getesteten
Werte weit über dem Normwert liegen. Nunmehr wurde eine Sonographie gemacht -
Auswertung steht noch aus. Die Einnahme von einem Antibiotikum während des Infektes
hatte ich als mögliche Ursache in Verdacht, aber nach Aussage meines Hausarztes ist dies
unwahrscheinlich. Die Einnahme der Pille oder ein ständiger Alkoholkonsum scheidet aus.
Die generelle Abgespanntheit und gelegentliches Unwohlsein trifft sicher bei mir zu - habe
diese Anzeichen jedoch immer auf den Alltagsstress und alle anderen familiären
Gegebenheiten geschoben. Mich beunruhigen nun die Werte etwas und ich bitte Sie, mir auch
ohne den genauen Befund der Sono zu kennen einen Rat zu pflanzlichen Heilpräparaten oder
Methoden geben. Vielen Dank im Voraus.
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Zunächt machen Sie sich bitte nicht übertriebene Sorgen.
Ihre Angaben und die gemachten diagnostischen Schritte zeigen mir, dass Sie von einem sehr
guten Arzt betreut werden. Leberwerte können aus verschiedenen Ursachen erhöht sein. Da
sie Alkohol und Pille ausschließen, sollte in Richting Gallensteine, Leberentzündung,
Fettleber, Diabetes, Eisenstoffwechselstörung und Autoimmunhepatis weiter geforscht
werden. Sollten also die Leberwerte bei der nächsten Kontrolle weiter (deutlich) erhöht sein,
sollten diese Dinge ausgeschlossen werden. Die Sonographie wird uns erste Hinweise dazu
liefern, wenn sie von einem erfahrenen Untersucher durchgeführt wurde. Eine Behandlung
würde aus meiner Sicht erst gezielt in Frage kommen, wenn man eine greifbare Ursache
gefunden hat. Vorher sollte nicht ungezielt therapiert werden. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow Gast384: Hallo, mich interessiert gerade eine Frage. Ich nehme Betablocker (morgens und
abends eine Tablette Bisoprolol 5 mg). Ist die Leber den ganzen Tag dabei Bisoprolol, also
den Wirkstoff, abzubauen? Das ist doch sehr mühsam für sie? Ist das Medikament auf Dauer
schädigend für Leber und Nieren? Kann man es über Jahre hinweg einnehmen? Danke für die
Antwort.
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Natürlich muss die Leber alle Stoffe die wir zuführen
abbauen. Auch ist bekannt dass Beta-Blocker in sehr seltenen Fällen zu Nebenwirkungen an
der Leber führen können. Da Sie dieses Medikament aber wegen des Blutdruckes benötigen
ist der Nutzen für Sie deutlich höher sein als ein möglicher Schden. Wenn also Ihre Leber-
und Nierenwerte normal sind, ist die Einnahme des Medikamentes für Sie weitgehend
unbedenklich. Aufpassen müssten Sie wegen einer möglichen Gewichtszunahme, welche
unter Beta-Blockern beobachtet wurde. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße
und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
Moderator: Liebe Chatteilnehmer, Sie haben noch etwa 20 Minuten Zeit, um Ihre Fragen
zum Thema Leberprobleme zu stellen.
Moderator: Per E-Mail wurde folgende Frage gestellt:
Moderator: Hallo Herr Dr. Mirow, ich bin seit Juli diesen Jahres trockener Alkoholiker.
Habe seitdem mind. 25 kg abgenommen, Durchblutungsstörung in den Beinen (Diabetiker
Typ 2) und stetiges Schwindelgefühl. Und fühle mich tagtäglich ganz schwach. Vielen Dank
für Ihre Antwort.
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Wenn die Frage ist, ob eine Lebererkrankung als Ursache
für Ihre Problem verantwortlich sein kann, muss man dies bei der geschilderten Vorgeschichte
mit "Ja" beantworten. Bei Ihnen sollte dringen auch die Leber untersucht werden. Dazu sind
zunächst Blutuntersuchungen und ein Ultraschall erforderlich. Damit sollte man zunächst die
Ursache eingrenzen können. Wegen des Schwindels sollte auch das Herz mittels EKG
untersucht werden. Wird dafür keine Ursache gefunden, würde sich eine CT-Untersuchung
des Kopfes anschließen. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute
Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
Gast379: Kann man denn vorbeugend etwas tun, um die Leber zu stärken?
DrLutzMirow: Sehr geehrter User! Ja, man kann sehr viel tun, um die Leber zu schützen.
"Stärken" im eigentlichen Sinne kann man Sie nicht. Besonders die Ernährung ist wichtig, um
die Belastung der Leber zu reduzieren. Die wichtigste Maßnahme ist die Vermeidung von
Alkohol. Kaffee hingegen hat eine nachgewiesen positive Wirkung auf die Leber. Ansonsten
empfehle ich eine vitamin- und ballaststoffreiche gesunde Mischkost mit viel Obst, Gemüse
und Vollkornprodukten sowie wenig Fleisch und Fett. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen.
Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow
FranzSchneider_Mittweida: Hallo, ich habe eine Frage. Ich habe Pickel an der
Handinnenseite (Handfläche) die jucken und brennen und schmerzen. was kann das sein?
DrLutzMirow: Hallo Herr Schneider! Herzlich willkommen! Diese Pickel sollte sich
dringend ein Arzt ansehen, da viele Erkrankungen dafür in Frage kommen. Bestimmte
Entzündungen durch Pilze oder Bakterien aber bestimmte Allergien können zum Beispiel
Ursache sein. Sie sollten dringend zunächst Ihren Hausarzt konsultieren, können sich dann
aber auch gern bei uns in der Klinik melden. Ich hoffe, diese Angaben helfen Ihnen. Viele Grüße und gute Besserung! Ihr Priv.-Doz. Dr. Lutz Mirow Moderator: Liebe Chatteilnehmer, unser heutiger Expertenchat ist nun zu Ende. Zuvor
bereits herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben - zudem geht unser Dank an Dr. Lutz
Mirow. Das Chatprotokoll wird am Nachmittag unter www.freiepresse.de/chat_leber
nachzulesen sein. Gern verweisen wir auch auf unsere Kollegen der Ratgeber-Redaktion, die
heute zeitgleich ein Telefonforum zum Thema veranstaltet haben. Die Auswertung wird am
22. November auf der Seite Ratgeber veröffentlicht.
Moderator: Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich untereinander zum Thema auszutauschen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie beim nächsten Chat wieder dabei wären.
erschienen am 15.11.2012 Freie Presse Online – www.freiepresse.de

Source: http://www.lmkgmbh.de/images/stories/pressespiegel/12.11.15_fp_chatprotokoll-lebererkrankungen.pdf

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