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Spagirisch heilen –
Neues von der JSO-Komplex-Heilweise

HP Markus Engel, Andreas-Nockher-Str.23, 53844 Troisdorf-Bergheim
Juni 2010/4
Umgang mit klinischen Medikamenten
Die „Magenmittel“
von Michael Schünemann, Heilpraktiker aus Nürnberg
Für eine große Anzahl von Kollegen gestaltet sich der Umgang mit ärztlicherseits verordneten
Medikamenten als schwierig. Bei Vielen herrscht Unwissenheit, Unsicherheit oder einfach nur
übergroßer Respekt der Institution Arzt oder seinen Erfüllungsgehilfen, sprich seinen Medikamenten,
gegenüber. Auf der anderen Seite gibt es sicherlich genügend Kollegen, die die Sache zu „locker“
nehmen und eventuell wichtige Allopathika einfach absetzen.
Um eine für den Patienten sinnvolle und vor allem sichere Handlungsgrundlage zu erhalten, ist neben
einer anständigen eigenen Diagnostik und Einschätzung aber eben auch eine fundierte Kenntnis der
allopathischen Medikamente und der zu Grunde liegenden Ansichten von Nöten. Nicht nur um solche
Medikamente zu verteufeln und abzusetzen, sondern auch und vor allem, um die eigene Arznei damit
kompatibel zu gestalten und um deren Nutzen und Schaden einschätzen zu können. Denn klar ist,
dass ein Kortikoid, im Asthmaanfall gegeben, lebensrettend und somit der Natur zuträglich ist, ein
Kortikoid als Dauermedikament beim Asthmatiker aber unter Umständen schädlich auch für das
Asthma an sich sein kann.
Natürlich gibt es gerade bei therapeutischen Fragen immer mehrere Meinungen. Im Folgenden werde
ich daher keine therapeutischen Angaben zu den jeweiligen Allopathika machen, lediglich deren
Grundkonzept, deren Nutzen und deren Risiken aufzeigen. Falls sinnvolle Kombinationen mit
Homöopathika denkbar sind, weise ich darauf hin.
„Magenmittel“
Der Magen wird heute eher als zweitrangiges Organ gesehen und auch so behandelt. Innerhalb der
abendländischen Naturheilkunde war und ist der Magen in Funktionseinheit mit „Galle“, Duodenum
und Bauchspeicheldrüse, das Zentralorgan der belebten Natur. Ähnlich wie es die „Blase“ in der TCM
ist. Umso wichtiger ist es für eine gute Magenfunktion zu sorgen.
In der heutigen wissenschaftlichen Medizin geht man in aller Regel von einem Überschuss an
Magensäure aus. Darin erschöpft sich dann auch die Therapie, die man diesem extrem weit
verflochtenen Organsystem angedeihen lässt. Ein Mangel an Magensäure wird genau so wenig
bedacht, wie eine eventuelle muskuläre Atonie oder gar eine gestörte Durchblutungssituation der
Magenwand.
Sicher ist, dass nach Einführung der Protonenpumpenhemmer (Antra®) zur Therapie der akuten
Gastritis und des Magen- und Zwölffingerdarmgeschwürs diese Erkrankungen deutlich seltener in
unseren Praxen auftauchen, als das vorher der Fall war. Man muss allerdings auch wissen, dass
namentlich „Antra®“, als Prototype, lediglich für einen Anwendungszeitraum von drei Wochen
konzipiert war, da es das Zustandekommen von Salzsäure im Magen und die damit verbundenen
Effekte grundlegend verhindert. Durch die dauerhafte Unterdrückung der Säureproduktion, wie sie
heute landläufig üblich ist, haben wir es im Gegenzug viel häufiger mit allen Varianten der chronischen
und/oder hypaciden Gastritis zu tun. Außerdem natürlich mit allen Problemen, die sich aus Mangel an
Puffermaterialien ergeben.
Spagirisch heilen – Neues von der JSO-Komplex-Heilweise
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es auch in der heutigen Schule Digestiva verschiedenster Couleur gibt, die allerdings nur äußerst selten zur Anwendung kommen. Vielleicht ist es doch interessant sich die Entstehung der Magensäure kurz in Erinnerung zu rufen: Die Belegzelle produziert keine Salzsäure, sie ermöglicht lediglich deren Entstehung im Magenlumen. Die Belegzelle spaltet in ihrem Zellinneren ein Wasserstoff-Ion von der bereits vorhandenen Kohlensäure (synthetisiert aus Wasser und Kohlendioxid). Das Wasserstoff-Ion wird in das Magenlumen abgegeben und bindet sich hier mit einem Chlor-Ion, das die Belegzelle lediglich aus dem Interstitium transferiert hat – so entsteht Salzsäure im Magenlumen. Viel interessanter aber ist, was mit dem Kohlensäurerest passiert: Dieser wird in das Interstitium abgegeben und bindet sich hier an Natrium-Ionen, die durch den energetischen Stoffwechsel der Belegzelle frei vorliegen (Natrium-Kalium-Pumpe). So entsteht Natriumbikarbonat, unser wichtigster interner Säurepuffer im Sinne der postprandialen Alkaliflut. Aus ihr heraus generiert die Bauchspeicheldrüse ihren Saft und aus diesem Pufferreservoir bedienen sich Leber und Nieren und das gesamte kolloidale Bindegewebsorgan um toxische Säuren zu puffern. Protonenpumpenhemmer, als Beispiel, hemmen eben diesen Stoffwechsel gewollt und führen so zu einer Verringerung der Magensäure. Im Nebeneffekt wird aber auch die Entstehung von Puffermaterial verhindert, was sich auf längere Zeit in gravierenden Problemen äußern kann. Dies spiegelt sich ja auch in der Nebenwirkungsliste dieser Medikamente. Interstitium Belegzelle
Magenlumen
Spagirisch heilen – Neues von der JSO-Komplex-Heilweise
Selbst Sodbrennen ist kein sicheres Indiz dafür, dass ein Magen tatsächlich übersäuert ist. Die meisten Magenprobleme in unseren Praxen dürften unterdessen eher auf eine Untersäuerung, denn auf eine Übersäuerung zurück zu führen sein. Aus diesem Grund sollte jedes Oberbauchsymptom, das trotz des Einsatzes entsprechender ärztlicher Arznei persisiert oder rezidiviert auf eine eventuelle Hypacidität abgeklopft werden. Die meist verwendeten Stoffgruppen bei gastrischen Beschwerden:
Antacida
Bekannte Mittel sind z.B. Talcid®, Riopan®, Maaloxan®, Rennie® oder auch Gelusil®. Mit diesen Mittel
wird bereits vorhandene Säure gebunden und somit außer Funktion gesetzt. Die gängigsten
Wirkstoffe sind heute Hydrotalcit, Magaldrat, Magnesium- und Aluminiumverbindungen. Außerdem
werden Natron, Silikate und Carbonate verwandt. Das früher übliche Wismut ist kaum noch in
Verwendung.
Diese Medikamente können als Situativa durchaus hilfreich sein. Als Dauermedikation kommen sie
nur äußerst selten zum Einsatz. Da viele Patienten in der Selbstmedikation auf die rasch wirkenden
Mittel unter Umständen auch im Übermaß zurückgreifen, muss dennoch gewarnt werden. Gerade
Magnesium und auch Aluminium gehen im alkalischen Dünndarm vorzugsweise Phosphatbindungen
ein. Diese können problemlos absorbiert werden. Im Stoffwechsel kommt es dann zur Dissoziation
und somit eventuell zum Phosphatüberschuss mit all seinen Schwierigkeiten im Vegetativum. Ein
früher und auch heute unterschätzter Aspekt ist der im Nebenschluss eventuell ausgelöste
Hyperparathyreoidismus, in Folge der Phosphatstoffwechselstörung.
Ein Auslassversuch ist bei diesen Mittel unter Kontrolle fast immer möglich. Oft genügt es schon den
Patienten mit St1 Cochlearia cp JSO (3-mal täglich 20 Globuli) und Retterspitzwasser innerlich (3-
mal täglich 2 cl) zu versorgen, um den Bedarf an Antacida deutlich zu mindern. Beide Mittel sind mit
den meisten Antacida hervorragend kompatibel.
H2-Rezeptorenblocker
Bekannte Markenmittel sind Tagamet®, Cimetidin, Sostril®, Zantic®, Pepdul®, Roxit®. Es kommt hier
zur Blockade der Histamin-H2-Rezeptoren. Die gängigsten Wirkstoffe sind heute Cimetidin, Ranitidin,
Famotidin, Nizatidin und Roxatidin. Die Histamin-H2-Rezeptoren werden über Histamin, ein
Antagonist zu Gastrin, aktiviert. Daraus resultieren eine entsprechende Produktion von Magensaft,
eine Steigerung der Herzfrequenz und eine Erweiterung der terminalen Endstrombahn, als Ausdruck
der systemischen Histaminwirkung.
Die Blockade führt natürlich einmal zur gewünschten Verminderung von Magensäure, aber eben auch
häufig zu entsprechenden Nebenwirkungen. So muss besonders bei allergischer Diathese oder
Herzrhythmusstörungen der Einsatz dieser Mittel hinterfragt werden. Ein meist nicht beachteter
Nebeneffekt ist die zunehmende Tonusminderung des Magens und somit seine verminderte
Kreislaufwirksamkeit.
Da für diese Mittel eine ausreichende Dosierung und die Einnahmezeit sehr wichtig sind, sollten wir in
der Lage sein zu korrigieren. Der pH-Wert des Magens kann nach Einnahme bis auf 5 steigen, der
gesunde Magen hat nüchtern einen pH-Wert von 1,0 -1,5! Daher ist die Einnahme unbedingt abends
anzuraten, da sonst multiplen Infektionen, bis zur Pneumonie, Tür und Tor geöffnet sein können. Da
eine Gabe für eine Wirkung von ca. 5 Stunden ausreicht (Cimetidin ca. 800 mg, Ranitidin ca. 300 mg),
kann allermeist nur die Nacht therapeutisch abgedeckt werden, so dass sich eine Kombination mit
unserer Arznei über den Tag häufig anbietet.
Zur Kombination bietet sich wiederum St1 Cochlearia cp JSO als Funktionsmittel des Magens
schlechthin an. Mit 3-mal täglich 20 Globuli hilft es dem Magen, trotz der Hemmung, seinen sonstigen
Funktionen zu genügen. Gw15 Condurango cp JSO verhindert mit 3-mal täglich 10 Globuli eine all
zu rasche Chronifizierung durch Austrocknung der Magenschleimhaut. Diese Kombination bietet sich
z.B. bei einem Zwerchfellbruch auch auf Dauer an.
Spagirisch heilen – Neues von der JSO-Komplex-Heilweise

Eine der häufigsten Ursachen einer chronisch hyperaciden Gastritis ist die Begleitgastritis bei
Gallestauungen. In einem solchen Fall hat keinerlei Magentherapie eine Nachhaltigkeit. Somit sollte
bei persistierenden oder auch rasch rezidivierenden gastrischen Problemen auch an den parallelen
Einsatz von St5 Berberis cp JSO mit 3-mal täglich 10 Globuli gedacht werden.
Kann man schließlich die Ursache einer tatsächlichen Übersäuerung unter dem hilfreichen Schutz
eines H2-Rezeptorenblockers abstellen, kann recht rasch über Ausschleichen abgesetzt werden. Als
Nachbehandlung sollte dann aber sicherlich noch eine Flasche St1 Cochlearia cp JSO mit 3-mal
täglich 10 Globuli nachgeschoben werden.
Protonenpumpenhemmer
Bekannte Mittel sind Antra®, Nexium®, Pariet®, Omeprazol. Die Mittel führen zur Blockade des Enzyms
H+/K+-ATPase. Die gängigsten Wirkstoffe bei den „Prazolen“ sind Omeprazol, Lansoprazol,
Pantoprazol und Esomeprazol. Durch diese Mittel wird ein vorhandenes Enzym blockiert, das zum
Membranübertritt von Wasserstoff-Ionen in das Magenlumen benötigt wird. Durch die Blockade
kommt weniger oder gar kein Wasserstoff in das Magenlumen, so dass kaum oder sehr wenig
Magensäure dort entstehen kann.
Diese Blockade ist irreversibel. Daher muss für eine erneute Säureproduktion erst neue H+/K+-ATPase
gebildet werden. Eine ausreichende Neubildung kann, je nach Alter und Vitalität, bis zu drei Tage
dauern. Daher sollte hier immer ausgelotet werden, ab wann treten erneut Beschwerden auf, die
durch das Mittel behoben waren. Im Gegenzug sollte aber dann vor zu erwartenden Problemen neu
dosiert werden. Es ist nicht selten, dass ein Protonenpumpenhemmer nur alle drei Tage
eingenommen werden muss, statt einer täglichen Gabe.
Auch hier besteht die Gefahr einer chronischen Gastritis und natürlich extrem die Gefahr eines
Puffermangels im Stoffwechsel. Daher sollte auch hier immer mit Gw15 Condurango cp JSO, 3-mal
täglich 10 Globuli, begleitet werden. Bei Langzeiteinnahme gebe ich immer ein Gw11 Rhus
toxicodendron cp
JSO mit 3-mal täglich 10 Globuli dazu.
Gerade bei jüngeren oder noch vitalen Patienten besteht die Gefahr, dass der Organismus die
Produktionsleistung der H+/K+-ATPase nachreguliert, um den „Verlust“ zu kompensieren. Dies
bedeutet, dass die Dosierung plötzlich nicht mehr ausreicht und trotz konstanter Einnahme wieder
Sodbrennen auftaucht. Hier muss intensiv nach der Ursache geforscht werden, um diese zu
eliminieren. In einer solchen Situation auf gar keinen Fall absetzen, da sonst mit einem z. T. heftigen
Rebound gerechnet werden muss, der bis hin zum Magendurchbruch gehen kann. Besser ist es auch
hier, wie schon erwähnt, nach der Ursache der Fehlbesäuerung zu suchen.
Eine Parallelgabe von St1 Cochlearia cp JSO ist kritisch zu sehen, da so die Magenfunktion und damit
auch die H+/K+-ATPase-Produktion gestärkt wird. Die Magenfunktion kann nach Absetzen des
Protonenpumpenhemmers aber mit St1 Cochlearia cp JSO wunderbar und rasch stabilisiert werden.
Als Begleitmittel bietet sich auch hier das Gw15 Condurango cp JSO, 3-mal täglich 10 Globuli, an.
Ganz generell sollten wir uns aber immer einer unserer Stärken bewusst sein: Wir können sehr
dezidiert naturheilkundlich diagnostizieren und vor Allem exzellent abgestuft therapieren. Beim Magen
gibt es eben nicht nur eine chronische oder akute Gastritis, sondern immer auch eine Ursache oder
wenigstens einen Auslöser für den jeweiligen Zustand. Nicht umsonst unterscheidet man Begleit-,
Ausscheidungs-, Stauungs-, allergische und psychogene Gastritiden.
Versuchen Sie die Ursache herauszufinden und zu behandeln - und nutzen Sie auf dem Weg bis zur
Lösung vielleicht auch die rasche Entlastung durch die aufgezeigten klinischen Medikamente. Die
Lösung liegt oft im vorübergehenden Kompromiss. Am Ende aber meist in der JKH.

Source: http://www.ihre-heilpraktiker.de/hp-media/docs/download/Rundbriefe/Rundbrief62.pdf

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